Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Wohlenberg / Langjährige Kameraden ausgezeichnet

Keinen „heißen“ Einsatz in 2011 gefahren

Alle auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wohlenberg geehrten Kameraden stellten sich zum Schluss noch zu einem Gemeinschaftsfoto auf.

Wohlenberg. Zu den Freiwilligen Feuerwehren, die am Wochenende den Auftakt zu den Jahresversammlungen starteten, zählte die Wehr in Wohlenberg.

Über eine sehr gute Beteiligung konnten sich Wehrleiter Gerd Pefestorff und sein Stellvertreter Norman Witych freuen, denn von den 31 Kameraden waren fast alle im großen Raum des Dorfgemeinschaftshauses anwesend. Versammlungsleiter Hartmut Schulz begrüßte nach der Verlesung der Tagesordnung auch als Gäste den stellvertretenden Verbandsgemeindewehrleiter Karsten Noffke und den Bürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe, Bernd Prange. Bevor mit der Abarbeitung der Punkte begonnen wurde, erhoben sich alle Kameraden und gedachten des tödlich verunglückten Mitgliedes der Wehr, Patrick Hemstedt. In seinem Rechenschaftsbericht ging der Wehrleiter vorwiegend auf die Aktivitäten seiner Kameraden im vergangenen Jahr ein. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Wehr keinen „heißen“ Einsatz fahren musste. Um aber für den Ernstfall gerüstet zu sein, gab es drei Übungen, in denen das Zusammenspiel der Kräfte geprobt wurde. Beim Abschnittsausscheid in Lichterfelde konnte die Wehr leider nicht antreten, da keine komplette Mannschaft vorhanden war. Ein guter Zustand der Technik nebst Einsatzfahrzeug wurde der Wehr bei der entsprechenden Überprüfung bescheinigt. Durch die Anschaffung von neuer Einsatzbekleidung und dreier digitaler Funkgeräte sowie einer Ladestation für die Handscheinwerfer konnte die technische Ausrüstung der Wehr verbessert werden. Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung schlossen zwei Kameraden den Truppmannlehrgang erfolgreich ab, und ein Kamerad wurde neu in die Wehr aufgenommen. Sieben Monatsversammlungen gab es 2011. Die besonders gute Kameradschaft kam in den traditionellen Veranstaltungen wie Kameradschaftsabend, Preisskat, Osterfeuer, Grillabend und den beiden Buschfesten zum Ausdruck. Namens aller Kameraden bedankte sich der Wehrleiter für die Unterstützung durch die Verbandsgemeinde Seehausen und die Gemeinde Altmärkische Höhe. Ein besonderer Dank ging auch an die Sponsoren und Partner, der Firma Strom-Schulz, dem Getränkevertrieb Osterburg, der Agrargenossenschaft Lückstedt, dem Team des Bretscher Gasthofes und dem Ratskeller sowie der Firmen Heidemann und Neubauer. In der Diskussion wies Karsten Noffke darauf hin, dass die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren eine immer größere Bedeutung gewinne, da oft eine Wehr allein die Einsatzbereitschaft nicht gewährleisten könne. Um auch die Nachbartechnik zu kennen und bedienen zu können, lud er die Wohlenberger Kameraden zu einer gemeinsamen Übung ins benachbarte Lückstedt ein. Nachdem die umfangreichen Auszeichnungen getätigt waren, berichtete der Wehrleiter über die Ergebnisse der Wehrleiterdienstberatungen.

Eine Urkunde für langjährige Tätigkeit im Brandschutz erhielten folgende Kameraden:

Für zehn Jahre:

Oliver Hahn, Michael Hahn, Carsten Sudhoff, Maximilian Pefestorff, Bastian Smolny, Daniel Lamprecht, Benjamin Bartz

Für 30 Jahre:

Hartmut Schulz, Rainer Schulz, Holger Teege.

Für 60 Jahre:

Helmut Brandt.

Der ausgezeichnete Brandschützer Helmut Brandt stammt aus Heiligenfelde. Als er seine Frau aus Wohlenberg kennen lernte, zog er in diesen Ort und arbeitete zusammen mit ihr in der Landwirtschaft. Sein Schwiegervater, Otto Lamprecht, zählte zu den aktivsten Kameraden in Wohlenberg und besuchte bis ins Alter von 90 Jahren noch jede Versammlung der Feuerwehr.

Von Walter Schaffer

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