Straßensanierung zwischen Seehausen und Behrend verzögert sich weiterhin

Keine Schnelllösung für Behrendschen Weg

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In diesem Jahr wird es für den Behrendschen Weg noch keine Verjüngungskur geben. 

Seehausen. Es ist eine Holper-Piste, der Behrendsche Weg zwischen Seehausen und Behrend. Dass sich daran in diesem Jahr noch etwas ändert, daran glaubt Verbandsgemeindechef Rüdiger Kloth nicht.

Grund dafür: Bisher konnten die dringend benötigten Fördermittel noch nicht beantragt werden. Um den rund drei Kilometer langen Straßenabschnitt endlich auszubessern, sind diese zwingend erforderlich. Doch ohne Ausschreibung kein Antrag. „Ich schaue jeden Tag in das Portal“, berichtet Lisa Weigelt, Mitarbeiterin für Fördermittelakquise und Wirtschaftsförderung. Sobald die Möglichkeit bestünde, die Mittel für ländlichen Wegebau zu beantragen, würde dies geschehen.

500 000 Euro soll die Schönheitskur für den Behrendschen Weg kosten, teilt Weigelt mit. Eine Summe, die für die Verbandsgemeinde allein unmöglich zu stämmen ist. Durch die Förderung würden allerdings 65 Prozent der benötigten Mittel bereitgestellt werden.

Auf der im vergangenen Jahr erstellten Prioritätenliste der Verbandsgemeinde über verbesserungswürdige Straßen, steht der Behrendsche Weg ganz oben. Danach folgen noch sieben weitere gemeindeübergreifende Verbindungsstraßen, die eine Erneuerung verlangen.

Wie Kloth es beschreibt, wurde die Straße zwischen Seehausen und Behrend nach der Wende in einer „Hauruck-Aktion“ zusammengeschustert. Die damalige Notflickerei fordert nun ihren Tribut. Die Verbindung muss grundhaft erneuert werden. Zu viele Risse haben den Straßenabschnitt geschädigt und erschweren die Fahrt auf ihm.

Ein Ingenieurbüro arbeitet bereits jetzt an der Planung für dieses Projekt und wägt ab, welches Oberflächenmaterial verwendet wird und wie breit der Weg werden könnte.

Selbst wenn die Fördermittel für die Sanierung der Straße noch in diesem Jahr bewilligt werden, ist mit einem Beginn der Bauarbeiten nicht vor 2019 zu rechnen.

Von Laura Kühn

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