Tagesstätten in und um Seehausen haben Perspektive / Schnelle Anmeldungen erwünscht

„Keine Kita von Schließung bedroht“

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Die Lichterfelder Kita hat mit derzeit 16 Mädchen und Jungen die wenigsten Kinder in den Einrichtungen der Verbandsgemeinde. Von Schließung ist sie aber nicht bedroht. 

Seehausen. Zum 1. August gehen in der sich in freier Trägerschaft befindlichen Kindertagesstätte „Aland-Zwerge“ in Aulosen die Lichter aus (die AZ berichtete). Eine zu geringe Zahl an Mädchen und Jungen ist der Grund dafür.

In den anderen zehn Einrichtungen in der Verbandsgemeinde Seehausen stehen die Sterne günstiger. Es sei keine Tagesstätte von der Schließung bedroht, sagt Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth im AZ-Gespräch. 

Derzeit habe die Kita „Wischezwerge“ in Lichterfelde mit 16 Mädchen und Jungen die geringste Auslastung. Doch die Zahlen werden ansteigen, prognostiziert Kloths Mitarbeiterin Susanne Heine, Sachgebietsleiterin für Soziale Angelegenheiten. Die Fachfrau macht zudem auf ein Problem aufmerksam. Angesichts des neuen Kitajahres, das am 1. August beginnt, benötigt Heine für die Personalplanung die rechtzeitige Anmeldung der Kinder seitens der Eltern. Das sei ein Manko. Dabei würden die Erziehungsberechtigten keinerlei verbindliche Verpflichtungen eingehen, fügt Kloth hinzu. Anmeldeformulare seien in den Kitas, in der Verwaltung und zum Download unter www.vgem-seehausen.de erhältlich. Mittlerweile gebe es schon Wartelisten für die Tagesstätten am Seehäuser Lindenpark und in „Wichtelhausen“ in Kossebau. Aus allen Nähten platzt auch der Hort in der Hansestadt Seehausen. 140 Mädchen und Jungen verbringen dort ihre Zeit nach der Schule. Aufgrund der dort knappen Kapazitäten werden schon Klassenräume genutzt. Wie im vergangenen Jahr muss auch für 2017 eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden.

Von Thomas Westermann

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