Maßnahmen aus der Luft und vom Boden aus im Frühjahr 2017 / Erfolgsgarantie wird nicht gegeben

Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

Eichen-Prozessionsspinner
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Der Eichen-Prozessionsspinner wird weiter bekämpft.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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tw Seehausen. Im Frühjahr 2017 werden die Eichen in den bebauten Ortslagen und an vielen Straßen und Wegen in der Verbandsgemeinde Seehausen vom Boden und aus der Luft behandelt.

Haben private Eigentümer Interesse, sich den Bekämpfungsmaßnahmen anzuschließen, muss dies mit Abgabe der Kostenübernahmeerklärung bis spätestens zum 27. Januar bei der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark) angemeldet werden.

Darauf macht Edelgard Prill vom Amt für Allgemeine Verwaltung und Bürgerdienste der Verbandsgemeinde in einer entsprechenden Pressemitteilung aufmerksam. Das Formular zur Kostenübernahme ist auf der Internetseite der Verbandsgemeinde und in der Infoauslage im Rathaus, Große Brüderstraße 1 in Seehausen, zu finden. Um den Organisationsablauf zu optimieren und eine Bekämpfung abzusichern, sollen sich alle Einwohner melden, auch die, die in der Vergangenheit berücksichtigt wurden. Bei nicht rechtzeitiger Anmeldung könne eine Behandlung nicht vorgenommen werden, so Prill weiter. Die Einzelbäume müssen per Lastkraftwagen erreichbar sein. Für die Bekämpfung aus der Luft, müsse Kartenmaterial mit Markierung der Behandlungspunkte beigebracht werden. Die genauen Kosten können erst nach erfolgter Ausschreibung benannt werden. Derzeit müsse man für die Einzelbaumbekämpfung mit circa zehn bis 20 Euro je Baum und für die Bekämpfung aus der Luft mit rund 300 Euro je Hektar rechnen. Der Landkreis Stendal sowie die Verbandsgemeinde Seehausen mit ihren Mitgliedsgemeinden werde keine Garantie für die Qualität der Bekämpfungsmaßnahme und deren Erfolg übernehmen, heißt es abschließend in der Mitteilung.

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