Geestgottberger Landwirt möchte beim Hochwasserschutz mit einbezogen werden

Kallmeter plagt die Nässe

+
Eigentlich ist Karlheinz Kallmeter nicht zum Lachen: Die Nässe auf seinen Feldern macht ihm zu schaffen.

Geestgottberg/Groß Garz. Karlheinz Kallmeter, praktizierender Landwirt in Geestgottberg, hat immer wieder mit der Nässe auf seinen Feldern zu kämpfen. Die Ernte kann nicht eingebracht werden, es entstehen finanzielle Einbußen.

Sein Leid klagte er gestern auf der Informationsveranstaltung Hans-Jörg Steingraf, seines Zeichens Osterburgs Flussbereichsleiter beim Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW). Steingraf hatte in den Saal der Groß Garzer Gaststätte Schulz eingeladen, um über anstehende und auch abgeschlossene Hochwasserschutzmaßnahmen zu informieren und hörte sich auch die Sorgen der Anwesenden an und beantwortete Fragen.

Landwirt Kallmeter erwähnte die sogenannte Vernässungskommission, die vor einigen Jahren aus der Taufe gehoben wurde, und die sich auch mit den Bedenken der Bauern befassen wollte. „Wir müssen leben und überleben und wollen mit einbezogen werden“, so der Geestgottberger. Die Auswirkungen der Hochwasserschutzmaßnahmen seien immens, fügt der Landwirt hinzu. Er denkt dabei nicht zuletzt an den geplanten Bau eines Schöpfwerks an der alten B 189 bei Esack. Steingraf gibt sich gesprächsbereit. Bei einem Termin am 11. April im Seehäuser LHW-Betrieb will sich der Flussbereichsleiter die Sorgen und Nöte von Kallmeter anhören, um Lösungen zu finden.

Von Thomas Westermann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare