Mit der Ordnung und Sauberkeit im Alanddorf ist es nicht zum Besten bestellt / Anonymes Schreiben an die Verwaltung

Jede Menge Wildwuchs in Wanzer

Ordnungsamtsmitarbeiter Björn Schünemann von der Verbandsgemeinde Seehausen (v.r.), Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt und der Wanzeraner Klaus-Dieter Pauliks nahmen bei einer Vor-Ort-Begehung den Wildwuchs am Straßenrand unter die Lupe.

Wanzer. Mit der Ordnung und Sauberkeit hapert es seit einiger Zeit in Wanzer. Der Wildwuchs macht sich am Straßenrand und auf vielen Grundstücken breit.

Jemand aus dem Ort wandte sich mit einem anonymen Schreiben und verschiedenen Bildern an die Verbandsgemeinde Seehausen, um auf den Zustand aufmerksam zu machen. In dem Papier heißt es wortwörtlich: „Nun hat Wanzer nur diese eine Straße, doch offensichtlich ist der Bürgersteig und die Gosse es nicht wert, dass sie gesäubert werden. Diejenigen, die Ordnung halten, werden noch dafür bestraft, weil alles von den Nachbarn zu ihnen herüberfliegt und wächst. Der Bürgersteig wächst immer mehr zu, auch vor dem Friedhof. Auch der Weg auf dem Deich ist stellenweise sehr zugewachsen. Es ist Jahr für Jahr das gleiche Bild. Einige Bewohner von Wanzer schämen sich bereits, in so einem Umfeld wohnen zu müssen. Auch weiß man, dass hier nur von Amtswegen sich etwas verändern kann. “ Weiter heißt es in dem Schriftstück, dass Wanzer das ungepflegteste Dorf in der Aland-Gemeinde sei. Und keiner fühle sich verantwortlich. Mitarbeiter vom Ordnungsamt fahren oft genug durch Wanzer, doch scheinbar wolle keiner den ganzen Dreck sehen, trotzdem man ihn eigentlich nicht übersehen könne. Auch das Kriegerdenkmal war noch kürzlich vollkommen zugewachsen. „Die gefallenen Soldaten werden hier nicht geehrt, sondern die an den Tag gelegte Gleichgültigkeit entehrt die gefallenen Soldaten. Lieber kein Grab als ein ungepflegtes. “.

Von Thomas Westermann

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