In 20 Jahren zwölf Millionen investiert

Bürgermeister Ewald Duffe eröffnete im Beisein von Landrat Jörg Hellmuth und Minister Karl-Heinz Daehre (v.r.) den umgestalteten Postplatz. Der Bürgermeister und seine Gäste sprachen sich lobend über die gestalteten innerstädtischen Plätze aus.

Seehausen - Von Walter Schaffer. Seit einigen Tagen sind mit der Pflanzung der Schirmplatanen auf dem Postplatz und Linden auf dem benachbarten Klosterschulplatz die letzten Arbeiten im Zuge der Umgestaltung abgeschlossen worden. 490 000€ Euro sind insgesamt in das Projekt geflossen. Am Sonnabendvormittag kam es im Beisein der Öffentlichkeit zur offiziellen Übergabe. Als Gäste waren Landrat Jörg Hellmuth und Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Karl-Heinz Daehre, anwesend.

Musik, dargeboten von den Bläsern des Beusteraner Quartetts unter Leitung von Halldor Beier erklang zum Auftakt der Einweihung. Bürgermeister der Hansestadt, Ewald Duffe, begrüßte die Gäste und besonders auch die Sponsoren der Schirmplatanen aus dem privaten und gewerblichen Bereich. „Wir sind zwar eine Stadt der Linden, aber wenn sich dieses Dach der Platanen erst einmal geschlossen hat, dann werden auch die Skeptiker überzeugt sein, dass es eine richtige Entscheidung der Stadträte war“, so Bürgermeister Ewald Duffe.

Der Minister betonte in seiner kurzen Rede, dass er gern der Einladung in die Wischestadt gefolgt sei und erwähnte, dass seit 1991 zwölf Millionen Euro im Zuge der Städtesanierung geflossen sind. Neun Millionen steuerte der Bund bei und drei Millionen die Stadt.

In dem 18,1 Hektar großen Sanierungsgebiet von Seehausen sind die Ergebnisse für alle gut sichtbar. „Wir sollten uns darüber freuen, was so alles erreicht wurde, auch mit Hilfe der Solidarität der anderen Bundesländer“, so Minister Daehre. Sein Dank ging auch an die konstruktive Mitarbeit und die Zusammenarbeit mit dem Landtagsabgeordneten Nico Schulz hinsichtlich dieses Projektes.

Auch auf das Thema Autobahnbau wurde kurz eingegangen, wobei nicht verhehlt wurde, dass es Eingriffe in die Natur geben wird, die aber möglichst sanft geschehen sollten. Die geplanten Lärmschutzmaßnahme müssten noch einmal überdacht und erweitert werden. Daran dürfe der Bau der Autobahn nicht scheitern, so Daehre.

Der Landrat unterstrich in seinen Worten, dass der Landkreis Stendal viele Mittel in und um Seehausen investierte. „Seehausen ist uns lieb und teuer.“ Dabei meinte er vorwiegend den langwierigen Brückenbau in der Stadt und ging auch auf die sich daraus entwickelten Protestinitiativen der Seehäuser Handwerker und Gewerbetreibenden ein. „Auf eine Einweihung der Brücke hatten wir danach verzichtet, man könnte es ja heute in diesem Zusammenhang auch noch tun.“ Die Leiterin der DRK-Begegnungsstätte, Marlies Duffe, nutzte die Gunst der Stunde und bedankte sich beim Minister für die erteilten Fördermittel zum Umbau des DRK-Hauses in ein Mehrgenerationenhaus. Dabei überreichte sie eine Flasche Brombeerwein und merkte hoffnungsvoll an, dass die zweite Finanzspritze in gleicher Höhe für dieses Projekt im Frühjahr auch so schnell erfolgen möge.

Im Anschluss kam es noch zu Gesprächen zwischen den Gästen und Einwohnern der Hansestadt. Mit einem Besuch im Alanda verbunden mit Mittagessen ging die Einweihungsfeier zu Ende.

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