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Kita-Bau lässt Kosten sinken

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Von: Thomas Westermann

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Spielplatz der Seehäuser Kita am Lindenpark
Zum Kita-Neubau am Seehäuser Lindenpark gehört auch ein Spielplatz, der noch nicht ganz fertig ist. Demnächst folgt die grundhafte Sanierung des Altbaues. © Westermann

Seehausen. Der Haushalt der Verbandsgemeinde Seehausen für 2022 ist unter Dach und Fach. Einstimmig votierte der Rat in dieser Woche für das Zahlenwerk, das Kämmerin Katrin Neuber im Vorfeld erläuterte.

Der Beschluss war nur noch eine Formsache, denn die Fachausschüsse hatten sich mit dem Zahlenwerk in den vergangenen Wochen ausgiebig beschäftigt. Größte Investition ist nach wie vor die grundhafte Sanierung des Kita-Altbaues am Seehäuser Lindenpark (die AZ berichtete). Nach der Fertigstellung des Neubaues soll bis zum Sommer des nächsten Jahres auch der Altbau bezogen werden können, hofft Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth (Freie Wähler). Mit Fertigstellung der Baumaßnahme ist beabsichtigt, beide derzeit in Seehausen betriebenen Kita-Standorte zusammenzulegen und damit das baulich weniger als Kindertagesstätte geeignete Objekt am Klosterschulplatz aufzugeben. Langfristig werden sich dadurch Kostenersparnisse in Bezug auf die Unterhaltungs- und Betriebskosten einstellen, welche sich gemessen an den Vorjahresergebnissen allein für das aufzugebende Objekt auf circa 15 000 Euro belaufen. Hinzu kommen weitere Kostensenkungen auch für den Erweiterungsneubau, der dann im Gegensatz zum Altgebäude energetisch auf neuestem Standard betrieben wird. Außerdem entfällt laut Vorbericht des Etats 2022 mit der Zusammenlegung auch die Notwendigkeit einer zusätzlichen Leitungskraft, woraus nochmals 15 000 Euro an Personalkosten eingespart werden können.

Der Investitionsplan der Verbandsgemeinde Seehausen für das laufende Jahr hat ein Gesamtvolumen von 1 657 100 Euro. Darin enthalten ist auch der Bau einer Zisterne am Bretscher Feuerwehrgerätehaus in der Gemeinde Altmärkische Höhe zur besseren Löschwasserversorgung. Wie der Name Altmärkische Höhe schon sagt, liegt das Gebiet recht hoch. Bohrungen für einen Löschwasserbrunnen bringen daher nicht den gewünschten Erfolg. Da die Verbandsgemeinde Seehausen Trägerin des Brandschutzes ist, wird sie sich um den Bau der besagten Zisterne kümmern. Für die Umsetzung des Vorhabens kann es Fördergeld geben. Ein entsprechender Antrag dafür muss bis Ende März gestellt werden.

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