CDU-Senioren besuchten Sozialtherapeutisches Zentrum Gut Priemern und Hansestadt Seehausen

Zur inneren Einheit beitragen

Vor dem einstigen Feldsteinbau aus dem späten 12. Jahrhundert gab es ein Foto mit den CDU-Senioren, die hier auf ihre Gäste aus Stade warteten.

Priemern/Seehausen. Die Mitglieder der Senioren-Union der CDU der Altkreise Osterburg/Havelberg verbindet seit 1990 eine enge Freundschaft mit ihren Parteifreunden aus dem Kreis Stade bei Hamburg.

Beide Vereinigungen haben das Ziel, die sozialen Interessen und Anliegen der älteren Generation zu vertreten, zur inneren Einheit Deutschlands beizutragen und bei der politischen Willensbildung der Mutterpartei CDU in immer stärkerem Maße mitzuwirken und beteiligt zu werden.

Bei ihren wechselseitigen Treffen stehen neben der freundschaftlichen Begegnung auch interessante Rahmenprogramme auf dem Plan. Am Tag der deutschen Einheit kam es wieder zu einer Zusammenkunft, deren erste Phase nach Priemern in das Sozialtherapeutische Zentrum gelegt wurde. Dr. Wilhelm Ebendorff-Heidepriem begrüßte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Regionalverbandes die Osterburger und Havelberger, die Gäste von der Waterkant mit ihrem Vorsitzenden Georg Neubauer und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen, Reinhard Schwarz. Die Stader hatten den Weg von der B 190 über den Weg nach Priemern gewählt, weil das Navigationsgerät die Busfahrerin auf diese Strecke leitete. „Ich bin schon schlechtere Feldwege mit meinem Bus gefahren“, meinte die Fahrerin.

Uwe Lenz, Geschäftsführer der Einrichtung, bat dann alle in den herbstlich geschmückten Speicher, der früher als Kornboden diente, und gab einführend ausführliche Erläuterungen zur Geschichte des ehemaligen Gutes, welches bis 1913 in adligem Besitz war und dessen Eigentümer 1945 bei der Bodenreform enteignet wurden. Bei seinen weiteren Ausführungen zeigte Geschäftsführer Lenz den Werdegang und den Aufbau zum jetzigen Sozialtherapeutischen Zentrum auf und ging sehr anschaulich auf die Aufgaben dieses Zentrums ein. „Ohne die Wende würde es diese soziale Stätte nicht geben, und blühende Landschaften sind kein Westpaket, sondern wir alle sind angetreten, nach Kräften all dies zu schaffen, was wir uns nachher ansehen können.“ Von dem Gesehenen waren nach dem Mittagessen alle Teilnehmer angenehm überrascht und beeindruckt. Dieses Gefühl hielt auch an, als sie nach einer kurzen Pause in der Seehäuser Salzkirche von Corina Franke einen geschichtlichen Überblick erhielten und mit dem Bürgermeister der Hansestadt, Ewald Duffe, ins Gespräch kamen. Eine Besichtigung der Petrikirche schloss sich an. Im Café Henkel wurde abschließend mit dem Landtagsabgeordneten der CDU, Nico Schulz, diskutiert.

Von Walter Schaffer

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