Hundefriedhof erweitern

Die Betreiber des Tierkrematoriums in Falkenhagen möchten den Tierfriedhof auf Barsberge übernehmen.

Seehausen - Von Thomas Westermann. Auf Barsberge gibt es den einzigen öffentlich-rechtlichen Tierfriedhof in Sachsen-Anhalt. Nun möchte das Tierkrematorium in Falkenhagen die Stätte betreiben und auch erweitern.

Die beiden Seehäuser Ronald Schaffer und Marcel Hohmeyer betreiben das Tierkrematorium im brandenburgischen Falkenhagen als derzeit einziges in Ostdeutschland. Nun hegen die Unternehmer Interesse am Tierfriedhof auf Barsberge. Während der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Soziales der Hansestadt Seehausen am Dienstag stellten sie ihr Ansinnen vor. Wie Schaffer sagte, gehe der Trend dahin, dass die Tiere pietätvoll eingeäschert werden. 80 Prozent der Einäscherungen gehen an den Besitzer zurück, bei den restlichen 20 Prozent werde die Asche auf einer Wiese, im Wald oder auf See verstreut, ergänzte Hohmeyer. Hinsichtlich der Betreibung der Gedenkstätte für Hund, Katze und Co. auf Barsberge möchten Schaffer und Hohmeyer mit der Stadt Seehausen kooperieren. Geplant ist die Erweiterung des Tierfriedhofs für die Urnenbeisetzung. Das Gelände soll eingezäunt werden und auch für die Pflege und Ordnung des bisherigen Bestattungsareals wollen die beiden sorgen. Für die Stadt würden keine Kosten entstehen. All jene, die keine Urnenbestattung ihres geliebten Haustieres wünschen, können nach wie vor ihren Liebling, wie bisher praktiziert, beisetzen. Die Ausschussmitglieder können sich mit dem Vorhaben durchaus anfreunden, da die Stadt dadurch Kosten einsparen würde. Allerdings soll das Unternehmen noch ein Betreiberkonzept und einen Satzungsentwurf vorlegen.

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