Helfer starteten Arbeitseinsatz

„Hier ist ja sogar noch ein Starenei drin“, meinte Max Hartmann auf der Steckleiter.

Seehausen - Von Walter Schaffer. Dem Aufruf des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus (AZ berichtete) zu einem Arbeitseinsatz im Schillerhain, im Wildgehege auf Barsberge und auf der Grünfläche westlich des Bahndammes in der Ortslage folgten viele Helfer. Knapp 50 Personen, darunter auch viele Kinder der Grund- und Sekundarschule, fanden sich am Sonnabendvormittag am Waldbad ein, um an den verschiedenen Projekten in Sachen Natur mitzuwirken.

Dr. Helmut Günther, einer der Initiatoren, bezeichnete die zirka 840 Hektar Stadtwald und die rund fünf Hektar Fläche im Schillerhain als einen großen Schatz, den es zu pflegen gilt. Die Erschienenen konnten sich in verschiedene Gruppen integrieren, mit denen sie ihre Aufgabengebiete abarbeiteten. Viele der Schüler zog es als erstes zum Fledermausexperten, Eberhard Leuthold aus Späningen, der ihnen viel Interessantes zu diesen Flugsäugern berichtete und das Ganze mit Anschauungsmaterial untermauerte. Die Kontrolle, Säuberung und Ausbesserungen an den Nistkästen wurde mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr und ihren Betreuern durchgeführt. Nachdem diese Arbeiten im Hain erledigt waren, fuhren sie nach Barsberge, um dort im Wildgehege knapp 20 Nistkästen für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter anzubringen. Als ein wahrer Kraftakt gestaltete sich trotz Drehleitereinsatz die Anbringung eines Eulenkastens an einer großen Eiche, nahe des Zaunes vom Wildgehege. 19 Wildobstbäume bekamen ihren neuen Standort westlich der Bahnlinie. Damit ist der Ausfall vom letzten Jahr kompensiert und der Bestand auf dieser Grünfläche erweitert worden.

Unter fachlicher Anleitung von Katharina Fischer kümmerte sich die letzte Gruppe um die Rhododendren am Ehrenmal im Schillerhain. Neupflanzungen und Schnittmaßnahmen erfolgten hier vorwiegend.

Allen Helfern wurde angeboten, dass sie anschließend am Schützenplatz, wo die Auswertung der Stadtjagd stattfand, ein kostenloses Mittagbrot einnehmen konnten.

Mit dem Ergebnis der Aktion zeigten sich die Initiatoren zufrieden und möchten allen für ihre Bereitschaft in Sachen Naturschutz danken.

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