Hilfswerk „Kinder von Tschernobyl“ dankte Unterstützern

Helfer als Engel ausgezeichnet

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Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Reinhard Schwarz (v.l.), Landrat Jörg Hellmuth und Ewald Duffe als Seehäuser Bürgermeister bei der Dankeschön-Veranstaltung.

Seehausen. Das in Beuster ansässige Hilfswerk „Kinder von Tschernobyl“ besteht seit 20 Jahren. In dieser Zeit kam der karitativen Organisation um Vorsitzende Veronika Benecke viel Unterstützung zu.

Institutionen, Einrichtungen, Sponsoren, Gasteltern und unzählige Helfer waren an den verschiedensten Aktionen beteiligt. Und so wollte der Verein allen Beteiligten mit einer Veranstaltung am Mittwochabend in der Seehäuser Salzkirche Dank sagen. Mit dabei waren auch Landrat Jörg Hellmuth, Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Reinhard Schwarz und Ewald Duffe als Bürgermeister der Hansestadt Seehausen. Neben kulinarischen Köstlichkeiten wie Käsesuppe, belegte Schnittchen und Getränken konnten die Gäste eine Ausstellung über die Aktivitäten des Hilfswerkes in Augenschein nehmen und ein kulturelles Programm mit der „Mittwochsgruppe“ des Improvisationstheaters aus der Prignitz verfolgen. Dabei legte übrigens auch der Landrat einen gekonnten Auftritt hin.

Veronika Benecke erinnerte daran, wie es vor zwei Jahrzehnten zur Gründung des Hilfswerkes kam. Der Grundstein dazu wurde an Heiligabend 1990 gelegt. Ein knappes Jahr später war der Verein gegründet. In den ersten Jahren lieferten die engagierten Vereinsmitglieder wie unter anderem Klaus-Hartmut Gebhardt und Gero Michaelis Hilfsgüter in das strahlengeschädigte Gebiet. Hinzu kamen die Kindererholungen in Altmark und Prignitz. „Alle Helfer waren für die Kinder Engel gewesen“, sagte die Hilfswerk-Vorsitzende. Und einigen von ihnen überreichte sie vorgestern Abend dann symbolisch einen kleinen Engel.

Von Thomas Westermann

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