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Heimatverein gründen

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Hans Hildebrandt in der 1960er-Jahre Wohnstube. Den Wandschmuck hatte er auf einem Flohmarkt erworben, der das Zimmer komplettieren soll. Demnächst wird die Heimatstube um eine Küche aus DDR-Zeiten und eine Schusterwerkstatt erweitert.  Foto: Westermann
Hans Hildebrandt in der 1960er-Jahre Wohnstube. Den Wandschmuck hatte er auf einem Flohmarkt erworben, der das Zimmer komplettieren soll. Demnächst wird die Heimatstube um eine Küche aus DDR-Zeiten und eine Schusterwerkstatt erweitert. Foto: Westermann

Krüden. Die Krüdener stoßen mit dem Betrieb und dem weiteren Ausbau ihrer Heimatstube im Obergeschoss des Gemeindezentrums personell an ihre Grenzen.

Der damalige hauptamtliche und jetzige ehrenamtliche Bürgermeister Hans Hildebrandt hatte in den 1980er Jahren mit dem Aufbau begonnen.

Derzeit kümmern sich Hildebrand, Gemeindearbeiter Jörn Schaarschmidt und Beschäftigte in Arbeitsgelegenheits-Maßnahmen um die Heimatstube. Doch der Bürgermeister hätte gern weitere Mitstreiter und stellt sich vor, einen Heimatverein aus der Taufe zu heben. Mit zwei Personen führte er in den vergangenen Tagen Gespräche. Eine signalisierte Bereitschaft für die Mitarbeit, eine andere will darüber nachdenken. All jene, die sich für die Gründung eines Heimatvereins interessieren oder sich in der Heimatstube engagieren möchten, können sich im Gemeindezentrum melden. In diesem Jahr wurde in dem kleinen Museum ein 1960er-Jahre-Wohnzimmer originalgetreu geschaffen. Die Ausstellungsstücke stellten Einwohner Krüdens und aus anderen Orten bereit. Hinsichtlich der Erweiterung hat Hans Hildebrandt konkrete Pläne. Während in einem Raum eine historische 50 bis 60 Jahre alte Küche aus DDR-Zeiten entsteht, soll es künftig auch eine komplette Schusterwerkstatt geben. Dafür müsse ein Wanddurchbruch vorgenommen werden, berichtete der Bürgermeister gestern der AZ. Die Küche soll noch in diesem Jahr aufgestellt werden, die Schusterwerkstatt im nächsten.

Hans Hildebrandt sagte, dass neben interessierten Besuchern auch Schulklassen die Möglichkeit gegeben werde, die Heimatstube zu besichtigen. Dabei werden Führungen organisiert.

Von Thomas Westermann

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