Gotteshaus trägt den Namen des St. Nikolaus, der am heutigen 6. Dezember gefeiert wird

Heiliger kommt in Beuster zu Ehren

Das Gotteshaus in Beuster trägt den Namen des St. Nikolaus. Heute ist sein Gedenktag, der vielerorts gefeiert wird.
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Das Gotteshaus in Beuster trägt den Namen des St. Nikolaus. Heute ist sein Gedenktag, der vielerorts gefeiert wird.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Beuster. Das Warten auf Heiligabend wird den Kindern mit dem heutigen Nikolaustag versüßt – vorausgesetzt, alle waren brav, sonst gibt es statt süßer Leckereien die Rute des grimmigen Knechts Ruprecht zu spüren. Der Tag geht auf Nikolaus von Myra zurück, der im 4. Jahrhundert als Bischof und Wundertäter in Kleinasien tätig war.

Kirchen in der hiesigen Region tragen auch den Namen des Heiliggesprochenen. Eine der bekanntesten und baugeschichtlich wertvollsten Gotteshäuser ist die St.-Nikolaus-Kirche in Beuster, die der älteste romanische Backsteinbau nördlich der Alpen sein soll – erbaut um 1150. Um das in die Jahre gekommene Gebäude schrittweise zu sanieren, gründete sich vor etwa anderthalb Jahrzehnten der Förderverein St.-Nikolaus-Kirche Beuster. Von Anfang an steht Dr. Volker Stephan an der Spitze der rührigen Organisation. Etliche Sanierungsmaßnahmen konnten in den vergangenen Jahren in Angriff genommen und auch abgeschlossen werden. Um den Bekanntheitsgrad des sakralen Bauwerks zu steigern, organisieren die Förderer diverse kulturelle Veranstaltungen. Schöne Konzerte gehören ebenso dazu wie Ausstellungen und das alljährliche Stiftungsfest. Doch wie kam die Beusteraner St.-Nikolaus-Kirche zu ihrem Namen? Aus Kreisen der evangelischen Kirchengemeinde gibt es folgende Antwort. Da der Heilige auch Schutzpatron der Seefahrer sei und Beuster an der Elbe liege, wurde vor vielen Jahrhunderten die Kirche auf „St. Nikolaus“ getauft, vermuten die Gläubigen.

Von Thomas Westermann

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