Einbahnstraße auf Postplatz soll sich bewährt haben / Seehäuserin wünscht sich mehr Kontrollen

Hamann: „Keine Unfälle mehr“

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Die Einbahnstraßenregelung hat sich bewährt. An die Verkehrsvorschriften halten sich aber nicht alle Kraftfahrer. 

Seehausen. Die Auffahrt vom Seehäuser Postplatz auf die Große Brüderstraße war eine riesige Unfallquelle. Aufgrund der schlechten Einsicht auf die Hauptverkehrsader der Wischestadt hat es dort häufig gekracht.

Stadtverantwortliche und Polizei suchten nach einer Lösung und wurden mit einer Einbahnstraßenregelung fündig.

Und die habe sich gut bewährt, stellt Bauauschussvorsitzender und Stadtratsmitglied Willi Hamann fest. Die neue Regelung gelte seit Anfang 2016. Und nach seinen Gesprächen mit den Ordnungshütern bilanzierten die Beamten gegenüber dem Kommunalpolitiker, dass es bisher keine Unfälle gegeben habe. Allerdings werde das Parkverbot an der Sparkasse noch von verschiedenen Kraftfahrern ignoriert. „Sie wissen wahrscheinlich nicht, was das aufgestellte Schild Spielstraße bedeutet“, vermutet der Seehäuser. Und bei einer Spielstraße bedeute das auch für Kraftfahrer, Schritttempo zu fahren. Hamann beobachtete zudem, dass sich nicht alle an die Einbahnstraßenregelung halten und trotz Verbots sich vom Postplatz auf die Große Brüderstraße begeben.

Davon weiß auch Mandy Lücke, die der AZ darüber berichtet. In dem ihrem Schreiben heißt es unter anderem: „Seit einiger Zeit gibt es eine andere Verkehrsregel von der Großen Brüderstraße aus zum Postplatz. Die Einfahrt erfolgt in eine Einbahnstraße, die ausgeschildert ist, und das Ausfahren erfolgt über die Kleine Brüderstraße. Doch dieses haben noch nicht alle mitbekommen oder ignorieren dies einfach.“ Sie wünscht sich, dass die Polizei in diesem Bereich verstärkt Kontrollen vornimmt.

Von Thomas Westermann

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