Grundstein für Sportplatzgebäude

In den vorgesehenen Platz wurde anlässlich der Grundsteinlegung für das neue Sportplatzgebäude die Bulle mit den Dokumenten und Zeitzeugen eingelassen.

Seehausen - Von Walter Schaffer. Für alle weithin sichtbar gehen die Arbeiten bei der Sanierung der Sportanlagen am Fangelturm in Seehausen voran. Für den ersten Bauabschnitt, die Errichtung des Sportplatzgebäudes, fand am Montag bei strömendem Regen die etwas verspätete Grundsteinlegung und fast das Richtfest statt.

Im Beisein des Landrates, der beiden Bürgermeister, Vertretern des Architekturbüros und des bauausführenden Betriebes sowie Sportlern übergab Guido Mertens von der Verwaltung die Dokumente, Tageszeitungen und Kleinmünzen ihrem Bestimmungsort im Fundamentbereich. Im alten Sozialtrakt, der schon vor rund 70 Jahren vom damaligen Reichsarbeitsdienst (RAD) errichtet wurde, hatte die Familie Knöller – die guten Geister und Marketender der Sportler – einen kleinen Imbiss mit Kaffee vorbereitet, der nach dem ausgiebigen Regen gern angenommen wurde. Alle Beteiligten erinnerten noch einmal daran, dass seit der ersten Antragstellung fast zehn Jahre vergangen seien. Erst klemmten die Fördermittel, dann wurden die Eigenmittel knapp und zwischendurch gab es Probleme mit den Baugenehmigungen. So zog sich alles arg in die Länge, aber nun waren sich alle einig, dass es vorwärts gehe. Fast zu schnell, wie die Bauingenieurin Elke Meißner betonte, denn dass ein Betrieb wie SÖT sofort mit den Bauarbeiten beginne, sei nicht selbstverständlich. Ansonsten wäre die Dachkonstruktion schon geliefert, und es hätte tatsächlich Grundsteinlegung mit Richtfest zusammen gefeiert werden können. Seehausens Bürgermeister Ewald Duffe hob in seiner Ansprache die aktive Mitarbeit des Landrates in den vorbereitenden Arbeiten hervor, dessen Einfluss so manche Türen in den Ministerien öffnete. „Es ist zu bemerken, dass sich Stadt und Verbandsgemeinde nicht entmutigen ließen, den bürokratischen Aufwand für solch ein Projekt durchzustehen. Ich hoffe, dass nun alles zügig geht und schlage vor, bei der Einweihung ein Spiel der Alten Herren auf dem sanierten Platz durchzuführen, an dem ich auch gerne teilnehmen würde“, so Landrat Jörg Hellmuth. Verbandsgemeindebürgermeister Reinhard Schwarz äußerte sich bildlich, in dem er meinte: „Die Schwangerschaft Sportplatz war unter der finanziellen Notlage der Stadt hochriskant, aber die Geburt wird, wenn wir uns an alle Auflagen halten, gut sein.“ Bleibt zu hoffen, dass alle Geburtshelfer gut gewappnet sind, bis es soweit ist. Hervorgehoben wurde auch, welche Bedeutung eine ordentliche Sportanlage für das Ansehen der Hansestadt habe und wie sich damit das Sportangebot nicht nur für Kinder und Jugendliche erweitern könne. Diesem ersten Bauabschnitt, der in diesem Jahr fertig werden soll, folgen 2011 die Anlage des Kunstplatzes im Süden des Areals und am Schluss, bis 2012, erfolgt die Erweiterung des jetzigen Hauptplatzes.

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