Firma wird auf Flughafen Köln/Bonn aktiv

Unternehmen Graepel aus Seehausen zieht Großauftrag an Land

Das Unternehmen Graepel in Seehausen ist der größte Arbeitgeber in der Verbandsgemeinde. Jetzt zog es einen Großauftrag für Arbeiten am Flughafen Köln/Bonn an Land.
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Das Unternehmen Graepel in Seehausen ist der größte Arbeitgeber in der Verbandsgemeinde. Jetzt zog es einen Großauftrag für Arbeiten am Flughafen Köln/Bonn an Land.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Seehausen. Das Seehäuser Unternehmen Graepel mit rund 260 Beschäftigten als größter Arbeitgeber der Region wirbt für seine Arbeiten unter dem Motto „Sicherheit unter den Füßen“. Und diesem wollen die Altmärker mit einem Großauftrag erneut gerecht werden. Der Flughafen Köln/Bonn rüstet derzeit seine Parkplatzanlagen um. In den Treppenhäusern geht die „Sicherheit unter den Füßen“ nun vor.

Die Baumaßnahme ist bis zum Frühjahr 2017 projektiert. Dann sollen die Treppenhäuser zu den Parkebenen mit neuen Profilrosten und Laufflächen aus Edelstahlblech belegt sein. Die Elemente kommen von Graepel mit Firmensitzen in Seehausen und Löningen. Sie ersetzen Roste, die der Bauzulieferer bereits vor 19 Jahren zur Errichtung der Parkhäuser orderte. Geänderte Anforderungen bei der Sicherheit sind der Grund für den Schwenk des Betreibers. Bislang waren die begehbaren Flächen mit geschlossener Oberfläche und feiner Perlprägung ausgeführt. Diese Bauart ist heutzutage nur noch dem reinen Innenbereich vorbehalten, wohin sie auch ästhetisch besser passen. Die Passagiere sollen auch am Boden bei Schlechtwetter sicher vorankommen. Köln/Bonn setzt daher auf eine moderne Kombiprägung. Beim verwendeten Typ „Graepel-City“ stehen die Prägekegel sowohl nach unten als auch nach oben aus. Das erzeuge eine deutlich bessere Rutschhemmung, versichert der Hersteller. Am erzielten Optimum sei lange getüftelt worden.

Der Bauherr bestellte Sicherheitsroste und Treppenstufen in Edelstahl. Benötigt werden 300 Treppenstufen und rund 2000 Quadratmeter Roste. Der Neuaufbau ist umfassend: Die Treppenhäuser werden komplett entkernt, die gesamte Stahlkonstruktion gestrahlt und neu beschichtet. Als Besonderheit werden unter allen Elementen Wasserleitbleche montiert, damit Regen- und Tauwasser nicht durchtropfen kann. Sollte im selben Turnus 2036 wieder eine Sanierung anstehen, sieht sich das Unternehmen Graepel gut gerüstet.

Von Thomas Westermann

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