Rund 14 100 Patienten im vergangenen Jahr im Seehäuser Diakoniekrankenhaus behandelt

Glücksgriff mit Chefchirurg

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Einen Glücksgriff hat das Seehäuser Krankenhaus 2017 mit Chefchirurg Dr. Michael Stachow getan. Geschäftsführerin Theis freut sich, dass die Stelle schnell besetzt werden konnte.

Seehausen. Rund 14.100 Patienten wurden im vergangenen Jahr im Seehäuser Agaplesion-Diakoniekrankenhaus versorgt. Eine entsprechende Bilanz zog Geschäftsführerin Maria Theis. Davon waren etwa 5200 stationäre Aufnahmen, der Rest konnte ambulant behandelt werden.

Riesig gefreut habe sich die Hamburgerin angesichts der Tatsache, dass die Chefarztstelle nach Weggang von Dr. Georg Federmann mit Dr. Michael Stachow ab 1. April wieder besetzt werden konnte. Das sei nicht gerade leicht. Zudem habe Dr. Stachow auch von den Berufsgenossenschaften die D-Zulassung für die Behandlung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen erhalten. Insbesondere für größere Betriebe wie Graepel sei das wichtig.

Maria Theis

Zudem nahm die Geschäftsführerin Ersatzinvestitionen vor. Dazu gehörte der Kauf von Atmungsgeräten. Zudem wurde die Station 2, die chirurgische Station, im Sommer komplett renoviert. Die Zeit fiel auf die Ferien, weil erfahrungsgemäß dann nicht so viele Betten belegt sind. Gut angelaufen sei auch die Einführung der elektronischen Patientenakte, womit sich die medizinische Einrichtung auf dem Weg zum „papierlosen Krankenhaus“ befindet. Damit wird in Seehausen die Richtung beschritten, die der Agaplesion-Konzern hinsichtlich der Digitalisierung umsetzen möchte.

In diesem Jahr sind laut Theis Investitionen von über 200.000 Euro geplant. So müsse unter anderem ein Ultraschallgerät erneuert werden. Ferner soll am Haupteingang eine behindertengerechte Rampe entstehen, damit Patienten den Weg zum Garten leichter nutzen können. Fortgesetzt wird wieder die beliebte Reihe „Medizin im Dialog“ für die interessierte Bevölkerung. Und es gibt nach zwei Jahren wieder den Tag der offenen Tür in der Klinik – und zwar am Sonnabend, 2. Juni.

Von Thomas Westermann

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