Massive Nässeschäden werden derzeit beseitigt

Gemeinschaftsschule Seehausen: Wenn Wasser in den Keller dringt

Für die anschließenden nötigen Pflasterarbeiten werden die Steine schon wieder angefahren.
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Für die anschließenden nötigen Pflasterarbeiten werden die Steine schon wieder angefahren.

Seehausen – Nach der politischen Wende begann ein Ansturm auf den Bildungsgang, der mit dem Abitur endete. Auch an dem Johann-Joachim-Winckelmann Gymnasium in Seehausen war dieser Trend zu spüren.

Nach Vorgaben des Ministeriums für Bildung wurde beschlossen, dass der klassische Altbau in der Hansestadt durch einen Erweiterungsneubau ergänzt werden soll.

Die Lage der Lüftungsschlitze in Bezug auf das Pflasterniveau erwies sich als Hauptursache für die Nässeschäden.

Der Bauherr war der Landkreis Stendal. Schon im Jahr 1994 erfolgte die Grundsteinlegung durch heimische Firmen. So entstand ein modernes Gebäude, in dem die Schüler gerne lernten. Nach der ungewollten Fusion mit dem Markgraf-Albrecht-Gymnasium in Osterburg etablierte sich die Gemeinschaftsschule Seehausen in den beiden Gebäuden. Vor etwa zwei Jahren wurden Bauschäden im gesamten Kellerbereich in Form von Wasserschäden festgestellt. Erste Vermutungen, dass ein versteckter Rohrbruch beziehungsweise Regenwasser die Hauptursachen sind, konnte mittlerweile entkräftet werden.

Mit Beginn der Sommerferien gab der Landkreis Stendal Fachfirmen den Auftrag, Schadensursache zu betreiben und anschließend das Kellergeschoss mit Cafeteria und allen Funktionsräumen zu sanieren. Der Grund für die Entstehung der massiven Nässeschäden war durch eine Seehäuser Firma schnell nach ersten Schachtungsarbeiten gefunden. Die Lüftungsschlitze im unteren Mauerwerk lagen auf gleicher Höhe wie die Pflasterung. Bei Regen konnte dieser ungehemmt in das Gebäude von außen eindringen.

Insgesamt sind 720 Quadratmeter Stemmarbeiten nötig. Danach sind die weiteren Gewerke an der Reihe, um die Funktionalität der sanierten Räume zu gewährleisten. Alle an der Sanierung beteiligten Firmen stammen aus der hiesigen Region. Es ist für die Oktoberferien 2020 geplant, dass die Fertigstellung der Baumaßnahmen beendet ist. In Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt und dem Schulamt ist die Finanzierung der Maßnahmen in Höhe von 250 000 Euro vorgesehen. VON WALTER SCHAFFER

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