Hochwasserschäden beseitigen

Gemeinde Aland bekommt 760 000 Euro

Die Sandsackfüllstation in Krüden: Das Pflaster hat durch die schweren Transporte während des Hochwassers im Juni 2013 gelitten. Die Schäden sollen nun beseitigt werden. Foto: Archiv/tw

ALAND - Das Junihochwasser des vergangenen Jahres hat in der Gemeinde Aland deutliche Spuren hinterlassen. Die Schäden seien enorm, sagt Bürgermeister Hans Hildebrandt. Straßen, Wege und Brücken haben gelitten.

Für 760 000 Euro habe das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forstwirtschaft (ALFF) Gelder für die Beseitigung der Schäden bereitgestellt. Allein 450 000 Euro sollen die Arbeiten für den etwa 2300 Meter langen Weg zwischen Wanzer und Deutsch kosten. Gelder müssen auch für die Sandsackbefüllstation auf dem ehemaligen MTS-Gelände in Krüden lockergemacht werden. Wegen des Abtransports der Säcke mit schweren Fahrzeugen habe das Pflaster gelitten, so Hildebrandt. Er möchte die Schäden schnellstens beheben.

Aber die Gemeinde braucht noch mehr finanzielle Zuwendungen. Auf der jüngsten Sitzung beschloss der Rat, Mittel für einen Durchlass in der Gemarkung Pollitz zu beantragen. Die Verbandsgemeinde Seehausen soll alles Erforderliche dafür in die Wege leiten. Ebenso sollen Gelder für die Beseitigung der Hochwasserschäden an der Brücke in der Garbe und an der Holzbrücke bei Pollitz beantragt werden.

Von Thomas Westermann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare