Krüdener kritisiert installierte Dialog-Displays, die gut 10.000 Euro gekostet haben

„Geld verbrennen“ mit Smileys?

Ein Krüdener sieht die Smileys aufgrund der teueren Investition kritisch und spricht von „Geld verbrennen“.

Krüden/Vielbaum. Vier Dialog-Displays, sogenannte Smileys, wurden im Juni dieses Jahres in Krüden und Vielbaum installiert, die für mehr Sicherheit sorgen sollen. Gut 10.000 Euro gab die Gemeinde Aland für die Technik aus (AZ berichtete).

Ob die Investition wirklich sinnvoll ist, darüber scheiden sich die Geister.

Kritisch steht den Dialog-Displays Guido Schibilski gegenüber, der direkt an der Krüdener Hauptstraße wohnt. „Für mehr Sicherheit gut 10.000 Euro? Wie wird in der Gemeinde mit den eigentlich viel zu knappen Mitteln um sich geworfen! Wie kann man sich als Gemeinde für eine solche kostenintensive, nutzlose Spielerei entscheiden? Wahrscheinlich, weil die Entscheidungsträger die Investition nicht aus ihrer eigenen Tasche finanzieren mussten!“, so der Krüdener. Schibilski ist zwar durchaus für eine Verkehrsberuhigung in den Orten Krüden und Vielbaum, er aber favorisiert festinstallierte Radarkameras. Wie er weiß, hatte der Landkreis seinerzeit den Vorschlag von fest installierten Radarkameras unterbreitet. Dies soll von der Kommune abgelehnt worden sein, da der Landkreis die Einnahmen bekommen hätte. Als positives Beispiel führt Schibilski die Radarkameras in Erxleben an, die seiner Meinung nach positiv zur Verkehrsberuhigung beitragen. Für Schibilski bedeuten die Displays: „Geld verbrennen, was einem ja nicht selbst gehört. Geld, das für wichtige Dinge in der Gemeinde ausgegeben hätte werden können.“ Als Beispiel nennt er „schief stehende nicht funktionstüchtige Straßenlaternen, für die diese Gemeinde nicht einmal das Geld übrig hat, zur Befestigung in einen Sack Zement zu investieren“.

Von Thomas Westermann

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