Energiepark Gagel kann 40 000 Haushalte versorgen

Gegenwind ausgehalten: 16 Räder gehen ans Netz

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Die Windkraft gilt als zukunftsträchtige Energieform. Ganz unumstritten sind die haushohen Räder allerdings nicht. 

tz Gagel. Der Windpark Gagel wird dieser Tage in Betrieb genommen. Die erste der insgesamt 16 Anlagen ist bereits Anfang Januar ans Netz gegangen, alle anderen sollen bis Ende Februar folgen. Die Windräder stehen im Grenzgebiet zwischen beiden altmärkischen Landkreisen.

Die Nabenhöhe der Räder beträgt 149 Meter. Insgesamt werden damit in diesem Projekt 48 Megawatt Leistung installiert“, erläutert eine Sprecherin des Investors, der Firma Prokon mit Sitz in Itzehoe, Schleswig-Holstein. 

 „Mit der durchschnittlich pro Jahr im Windpark Gagel erzeugten Strommenge lassen sich jährlich mehr als 40 000 Drei-Personen-Haushalte versorgen. “ Das Gelände sei der größe selbst entwickelte Windpark in der mehr 20-jährigen Unternehmensgeschichte, wissen Heiko Wuttke und Vorstandskollege Henning von Stechow. Wie viel Geld in den altmärkischen Standort investiert worden ist, darüber wird in dem Schreiben nicht informiert. In der Vergangenheit war die Rede von fast 100 Millionen Euro.

Das Projekt hatte durchaus auch Gegenwind, nicht zuletzt von Anwohnern. Ein häufiger Kritikpunkt: die optischen und akustischen Nebenwirkungen solcher Windkraftanlagen.

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