Gastronomen Benuta und Wilfried Henkel bereiten sich auf Öffnung vor

„Wenn es wärmer wird, gibt es Eis“

Zwei Männer stellen Tische und Stühle auf
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Wilfried Henkel (l.) und sein Mitarbeiter Matthias Herrmann stellen schon mal Tische und Stühle draußen auf. Doch wann die besetzt sein werden, ist noch offen.
  • Thomas Westermann
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Seehausen. Gastronomen warten sehnsüchtig, dass sie endlich wieder öffnen können – und wenn die Gäste nur im Außenbereich sitzen dürfen. Corona-Verordnungen und die frischen Temperaturen lassen dies bislang nicht zu. Das Gaststättenehepaar Benuta und Wilfried Henkel, die ein Restaurant und eine Pension an der Großen Brüderstraße in der Hansestadt Seehausen seit vielen Jahren betreiben, warten auf die wärmere Jahreszeit. Derzeit halten sie sich mit dem Verkauf von Speisen außer Haus über Wasser.

Das wird auch zum Osterfest so sein, wenn es unter anderem Fleisch mit frischem Spargel aus der Altmark gibt. Trotz der Misere: „Wir sind nicht stinkig, sondern müssen abwarten“, sagen die beiden Seehäuser gegenüber der AZ. Fakt sei, dass Ostern noch nicht geöffnet sein werde, sondern nur Speisen außer Haus angeboten werden. Allerdings: „Wenn es wärmer wird, dann verkaufen wir Eis. Die Seehäuser können sich dann auf ihr Fahrrad schwingen und sich die eine oder andere Portion kaufen“, so Benuta Henkel. Die Unternehmer geben sich bescheiden. „Auch die kleinen Brötchen schmecken“, äußert Wilfried Henkel. Die gegenwärtige Corona-Pandemie sei für alle eine schwere Zeit. Einige Geschäfte, Betriebe und Gaststätten werden auf der Strecke bleiben, vermutet er und wünscht sich zudem, dass die Politik die Impfungen gegen Corona intensiviert. „Das könnte alles schneller gehen. Wir hoffen, dass alle gesund bleiben und dann später wieder Restaurants besuchen können.“ Und seine Ehefrau fügt hinzu: „Es wird in Deutschland auf hohem Niveau gemeckert, dabei geht es uns nicht schlecht. Ich denke dabei an die Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg, die ausgebombt waren und kein Dach über den Kopf hatten.“

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