Jugendliche schmieden Pläne für Begegnungs- und Erlebnistage 2017 auf „Refugium“-Gelände

Im Garten „ganz viel anpflanzen“

+
Minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Somalia sowie deutsche Kinder und Jugendliche schauten sich im Seehäuser „Refugium“ die Fotobücher an und signierten diese. Danach wurden Ideen für die Begegnungs- und Erlebnistage im nächsten Jahr geschmiedet.

Seehausen. Bei den diesjährigen Begegnungs- und Erlebnistagen auf dem Außengelände des Seehäuser „Refugiums“ wurde von den minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und Somalia sowie deutschen Jugendlichen und weiteren Mitstreitern viel geschaffen. 

Es entstanden beispielsweise Lehmbackofen, Grünflächen, Gemüsegarten und eine Überdachung mittels Zeltplanen.

In der Hoffnung, dass das Projekt im nächsten Jahr erneut finanzielle Förderung erfährt, machten sich Kinder und Jugendliche schon mal Gedanken, was für 2017 umsetzenswert wäre. Ideen wurden niedergeschrieben. Mehrfach genannt wurden Grillparty, Minigolf und Fußballturnier. Gewünscht werden zudem zwei Fußballtore und eine Tischtennisplatte. Nicht zuletzt liegt den jungen Ausländern und Deutschen eine Umzäunung des Geländes am Herzen. Und sie möchten in dem geschaffenen Garten „ganz viel anpflanzen“.

Bei der Ideenwerkstatt dieser Tage in Seehausen erfolgte auch die Übergabe der Fotobücher an die Unterstützer des Projektes, die zuvor von den Jugendlichen signiert wurden. Darin enthalten sind die Aktivitäten an den besagten drei Tagen plus Abschlussfest. Je ein bebildertes Werk bekamen die Sportgemeinschaft Seehausen, die Bürgerstiftung Stendal, der Verein „Kinderstärken“ Stendal, das Osterburger Gymnasium, die Gemeinschaftsschule Seehausen, das Diakoniewerk Osterburg sowie das Vielbaumer Unternehmen Elements. In der Hoffnung auf erneutes Fördergeld und Unterstützung für dieses so erfolgreiche Projekt im kommenden Jahr 2017 werden die Vertreter der Projektpartner in den Wintermonaten daraus die weiteren Pläne für den Begegnungplatz schmieden.

Von Thomas Westermann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare