Seehäuser wollen Highlights erhalten / Freiwillige Feuerwehr half

Fontaine sprudelt wieder

Nur mit Hilfe der großen Drehleiter konnte Peter Brandt an die Stelle gelangen, wo des Rohr gewechselt werden musste.

Seehausen. Highlights ins rechte Licht rücken, das haben sich einige Seehäuser auf die Fahnen geschrieben. Stadträte wie Dr. Helmut Günther oder Peter Brandt beispielsweise kümmern sich unter anderem um den Springbrunnen am Karpfenteich.

Vor etwa zwei Jahren wurde er angelegt, so Dr. Günther und war immer schön anzusehen. Der Springbrunnen sorgte auch für einen natürlichen Kreislauf, durch den Umlauf wurde der Teich auch gereinigt. Jetzt war die Fontaine lange nicht in Betrieb. Geht sie an, dann ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Eher kläglich sprudelt das Wasser, es wurde zu einer stinkenden Kloake.

Dr. Helmut Günther, der den Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus leitet, gibt die Hoffnung nicht auf, dass die Spaziergänger alles wieder in alter Schönheit erleben können. Am Ende waren es 20 Zentimeter Rohr, die dazu Abhilfe schaffen könnten.

Ursache für die schwache Fontaine war ein Wasserstand, der für die Region eigentlich unüblich ist. Die zahlreichen Regenfälle und das nicht ganz gesetzte Wehr in Osterburg haben dafür gesorgt, dass auch der benachbarte Aland einen für den Sommer unüblich hohen Wasserstand hat. Peter Brandt sagte gegenüber der AZ, dass das Wasser etwa 40 Zentimeter höher als in den vergangenen Jahren steht. Das eigentliche Sprudelrohr liegt demnach unter Wasser und kann seine Wirkung nicht erzielen.

Peter Brandt, Dr. Helmut Günther und Rüdiger Rauch (v.l.) besprechen wie es aussehen soll, wenn das Rohr verlängert ist. Fotos: J. Gerber

Die beiden Lokalpolitiker hatten bei der Findung der Lösung auch noch einen Fachmann an ihrer Seite. Brunnenspezialist Rüdiger Rauch kam mit mehreren Verlängerungen, die seine Firma sponserte. Dabei auch die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr durch die es erst ermöglicht wurde, das Rohr zu erreichen. Ein Schlauchboot würde nicht gehen, da von dort aus das Rohr nicht zu erreichen war. Mittels einer größeren Rohrzange gelang es dann Peter Brandt, die Fontainenspitze aus dem Wasser zu holen. Die vorhandene Rohrverlängerung konnte von ihm allerdings nicht abgeschraubt werden. Rüdiger Rauch fuhr nochmals in seine Firma, um eine weitere Verlängerung anzufertigen. Nach der erneuten Montage gab es den Probelauf mit dem erhofften Effekt. Einige Meter hoch sprudelt die Fontaine nun wieder aus dem Wasser.

Von Jörg Gerber

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