Gotteshaus-Förderverein: Vorsitzender Dr. Stephan kandidiert nicht mehr

St. Nikolaus seit 20 Jahren im Fokus

Inneres der St.-Nikolaus-Kirche in Beuster
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Im Inneren des Gotteshauses wird derzeit gearbeitet. Unter anderem erfolgt die Restaurierung des Lettners.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Beuster. Der Förderverein St.-Nikolaus-Kirche blickt in diesem Jahr auf sein 20-jähriges Bestehen zurück und hat in den zwei Jahrzehnten viel erreicht. Einer, der daran maßgeblichen Anteil hat, ist Vorsitzender Dr. Volker Stephan. Der Chef-Förderer blickt zurück und schaut nach vorn.

So konnte aufgrund von Corona das Vereinsleben nicht im gewohnten Maße stattfinden. Die Mitarbeiterinnen Vera Peters und Corina Franke waren im Homeoffice tätig und haben im Büro einen Notbetrieb aufrecht erhalten. Die traditionell für März vorgesehene Mitgliederversammlung musste verschoben werden, und auch die für April und Mai geplanten Konzerte fielen aus. Mitte Juni konnte dann mit der Vernissage zu André Wejwodas Ausstellung „Am Weg“ der Startschuss für den Veranstaltungsreigen 2021 gegeben werden. Als Höhepunkt bezeichnet Dr. Stephan das Stiftungsfest. „Großer Dank sei Friedrich-Christoph von Saldern gesagt, der im 94. Lebensjahr eine beeindruckende Rede zum Fest im 20. Jahr des Bestehens des Fördervereins gehalten hat.“

Die Bautätigkeit sei leider in diesem Jahr nicht wesentlich vorangekommen, resümiert Dr. Stephan. Es fehle immer noch der endgültige keramische Fußboden. Aber es seien alle planerischen Voraussetzungen erfüllt. Architekt Tobias Spillner leitet die Arbeiten. Die Restaurierung des Lettners sei fast abgeschlossen, freut sich der Vorsitzende. Die Keramikplatten seien schon angeliefert und die Leistungen zum Verlegen ausgeschrieben. „Es wird eine Winterbaustelle geben und zu Ostern wird, so hoffen wir, der Gottesdienst mit dem neuen Fußboden gefeiert.“ Zudem sei der Verein gewachsen. Mit vier neuen Anträgen gebe es nun insgesamt 59 Mitglieder. Dr. Stephan macht schon vorab auf die Vorstandswahl im nächsten Jahr aufmerksam. Dann werde Margrit Reck nicht wieder für das Amt der Kassenführerin kandidieren. Zur Nachfolge habe sich Nicolas Papke aus Ostorf bereit erklärt. „Und auch für mich endet mit der Vorstandswahl nach 20 Jahren die Zeit als Vorsitzender des Fördervereins“, äußert Dr. Stephan. Einen Nachfolger gebe es noch nicht, sagte der 83-Jährige gegenüber der AZ.

Beuster am Elberadweg sei vor allem bei Radtouristen immer wieder gefragt, weiß der Vorsitzende. Neben dem Café im Hofladen der Schäferei Schuster und dem Rosencafé von Carmen Marquardt sei vor allem die romanische Stiftskirche St. Nikolaus ein Besuchermagnet. Mit dazu beigetragen habe sicher auch die von Gerda Schwander sehr benutzerfreundlich gestaltete Internetseite www.foerderverein-beuster.de. Dr. Stephan dankt den Mitarbeiterinnen für die Bereitschaft, das Gotteshaus an allen sieben Wochentagen für Besucher zu öffnen. Das Info-Material, vor allem auch die neuen Postkarten, werden gern mitgenommen. An einer Neuauflage der vergriffenen Imagebroschüre werde gearbeitet. Bewährt habe sich, dass der Förderverein jetzt ein eigenes Büro im Pfarrhaus zur Verfügung habe, schätzt Vorsitzender Dr. Stephan ein.

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