Förderverein der Seehäuser Petri-Kirche vor 30 Jahren aus der Taufe gehoben

Für das Gotteshaus immer im Einsatz

Zwei Männer mit einem alten Bügeleisen
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Bürgermeister Detlef Neumann (r.) überreichte ein altes Bügeleisen als weiteren Ausstattungsgegenstand für die Türmerwohnung an Dr. Walter Fiedler.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Seehausen. Der Verein Freunde und Förderer der St.-Petri-Kirche zu Seehausen kann auf sein 30-jähriges Bestehen zurückblicken. Vorsitzender Dr. Walter Fiedler zog auf der Hauptversammlung Bilanz.

Er dankte den Gründern des Vereins für die damalige Initiative, „die sich sicherlich noch an die Schwierigkeiten erinnern“. Nach 40 Jahren real existierenden Sozialismus war es noch nicht eine Normalität, einen Verein zu gründen, der das Ziel hatte, eine Kirche zu fördern. Zu den Projekten der Vergangenheit gehörten unter anderem die Restaurierung der zwölf Tafelbilder, die neue Uhrschlagglocke und die finanzielle Beteiligung an der Sanierung der wertvollen Lütkemüller-Orgel, die ihren vollen Klang zurückbekam.

Nach dem kurzen Ausflug in die Vergangenheit wandte sich Dr. Fiedler der Gegenwart zu und gab einen Rückblick auf die Vereinstätigkeit seit der vorangegangenen Sitzung im Jahr 2019. Im Mittelpunkt stand die Realisierung des Projektes Türmerwohnung, nachdem der Antrag auf Fördermittel genehmigt worden war. Nochmalige Kostenvoranschläge mussten eingeholt werden, die ausgewählten Firmen beauftragt werden und der Arbeitsablauf, vor allem Einsätze durch Mitglieder, organisiert werden. Mitte Juni des vergangenen Jahres war dann die feierliche Eröffnung der Wohnung. Der Chef-Förderer dankte zudem der Firma Steinke in Groß Garz für die geleistete Arbeit in der Türmerwohnung. Im Dezember erfuhr der Verein vom Wettbewerb „Goldener Kirchturm“ und reichte die Teilnahmeunterlagen ein. „Völlig überraschend erhielten wir im März die Mitteilung, dass wir dabei den ersten Platz errungen haben.“

Im nächsten Jahr stehen beim Förderverein Vorstandswahlen an, bei denen Dr. Fiedler nochmals kandidieren möchte. Der Seehäuser nannte auch gleich den Grund: „Wir wollen den Altar als nächste große Aufgabe restaurieren und konservieren. Die Maßnahme möchte ich begleiten und erfolgreich zu Ende führen.“ Übrigens bekam der Vorsitzende einen weiteren Gegenstand zur Ausstattung der Türmerwohnung. Seehausens ehrenamtlicher Bürgermeister Detlef Neumann überreichte ein altes Bügeleisen.

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