Seehausen will Fördergeld für Technik im Bad beantragen

Frischekur für Filteranlage

Filteranlage im Seehäuser Waldbad
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Die Filteranlage im Waldbad muss grundhaft saniert werden. Fördergeld soll dabei helfen.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
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Seehausen. Die Filteranlage im Seehäuser Waldbad muss grundhaft saniert werden. Sie soll dem Vernehmen nach aus den 1970er-Jahren stammen und von Mitarbeitern des damaligen wischestädtischen Betriebs Landwirtschaftliche Industrieanlagen (LIA) errichtet worden sein.

Doch die Finanzen der einst so stolzen Hansestadt sind begrenzt. Ohne Fördergeld geht daher nichts. Auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates, die coronabedingt als Telefonkonferenz ablief, fasste das Gremium einstimmig den Beschluss, Zuwendungen für die grundhafte Sanierung der Anlage zu beantragen.

Greifen soll die Förderung über das vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Altmark (ALFF) aufgelegte Programm „Touristische Infrastruktur“. Als finanzschwache Kommune kann die Hansestadt Seehausen bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert bekommen. Bei der Stadt verbleibt lediglich ein Anteil von zehn Prozent. Die förderfähigen Gesamtausgaben des Vorhabens dürfen 238000 Euro nicht übersteigen. Daher ist es nicht möglich, in diesem Förderprogramm die komplette Schwimmbadsanierung zu beantragen. Der Eigenanteil, der von der Stadt übernommen werden muss, beträgt maximal 23 800 Euro. Die geschätzten Gesamtausgaben belaufen sich auf 238 000 Euro. Eigenmittel können aus dem Großprojekt für die Waldbadsanierung genommen werden.

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