Fangelturm begehbar machen

Der Fangelturm in Seehausen könnte als Touristenattraktion dienen und soll wieder begehbar gemacht werden. Foto: Westermann

Seehausen. Die Wischestadt Seehausen könnte bald um eine Attraktion reicher sein. So sieht es Stadtratsmitglied Dr. Helmut Günther, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Soziales ist.

Er meint damit den Fangelturm am Sportplatz, der mindestens 500 Jahre alt sei und einst als Wehranlage diente. Wie Dr. Günther auf der jüngsten Sitzung des erwähnten Ausschusses sagte, könnte der Turm begehbar gemacht werden und somit als eine kleine touristische Attraktion dienen. Diesbezüglich steckte der Seehäuser schon seine Fühler aus. So führte der Ratsherr Gespräche mit mit dem Geschäftsführer eines Zimmerer-Unternehmens, der seine Bereitschaft bekundete, den Fangelturm kostenlos mit einem Dach zu versehen. Die Arbeiten könnten beispielsweise über die Lehrlingsausbildung erfolgen, wofür immer interessante Objekte gesucht werden, so das Ergebnis der Gespräche zwischen Dr. Günther und dem Unternehmer. Auch Graepel-STUV-Geschäftsführer Dr. Carl-Ulrich Bauer signalisierte Unterstützung für das Vorhaben, den Fangelturm wieder begehbar zu machen. So würde sein Unternehmen die Spindeltreppe bauen. Die Stadt Seehausen müsste lediglich für die Materialkosten aufkommen. Dr. Günther wünscht sich, dass vom Ausschuss in Sachen Fangelturm eine Initialzündung ausgehen sollte. „Die Idee ist gut“ befand der auf der Sitzung ebenfalls anwesende Bürgermeister Ewald Duffe. Allerdings müsste das Vorhaben mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden.

Von Thomas Westermann

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