Auf Exkursion durch die Elbtalaue

Frank Krüger und Prof. Dr. Ralph Meißner (v.r.) führten gestern die Exkursionsteilnehmer über das Gelände des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Falkenberg.

Falkenberg - Von Thomas Westermann. Die acht jungen Naturschutzfachleute stammen aus den Donau-Anrainerstaaten Bulgarien, Kroatien, Moldawien, Rumänien und Serbien. Ihr gemeinsames Interesse gilt der Donau und den europäischen Flusslandschaften, zu der auch die Elbe gehört.

Das Förderprojekt „NatuRegio – floodplains“ ermöglicht den Nachwuchskräften einen fünfwöchigen Aufenthalt in Deutschland. Nach einem Fachenglischkurs folgt ein ausgiebiges Exkursionsprogramm, das die Teilnehmer zunächst an die Elbe, dann an die Donau und schließlich an den Rhein führt. Zahlreiche Wissenschaftler und Praktiker erläutern und diskutieren den hiesigen Umgang mit Flusslandschaften. Hochwassermanagement, Deichrückverlegungen, Schadstoffbelastungen oder die naturschutzgerechte Bewirtschaftung von Flussauen sind nur einige der vorgesehenen Themen. Über das Exkursionsprogramm hinaus bekommen die Naturschutzfachleute im Alter zwischen 28 und 39 Jahren die Möglichkeit, eigene Naturschutzprojekte zu entwickeln und in ihrem jeweiligen Herkunftsland umzusetzen.

Gestern statteten die Naturschutz-Experten dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Falkenberg einen Besuch ab. Bekannt geworden ist die Einrichtung in Deutschland und darüber hinaus für ihre Bodenforschung mittels Lysimeter-Technik. Der Chef des Zentrums in Falkenberg, Prof. Dr. Ralph Meißner, gab dazu Erläuterungen. Unter anderem über die Belastungssituation der Elbe und die daraus resultierenden Auswirkungen referierte der Biologe Frank Krüger. Eine Exkursion an die Elbe bei Schönberg-Deich und bei Neukirchen schloss sich an.

FALKENBERG. Naturschutzexperten aus dem südosteuropäischen Raum informieren sich in diesen Tagen anlässlich des Förderprojektes „NatuRegio“ in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt über das Flussgebietsmanagement in der Elbtalaue. Gestern besuchte die achtköpfige Gruppe mit Begleitern das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Falkenberg.

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