Veronika Benecke engagiert sich im Gustav-Adolf-Werk

Den evangelischen Minderheiten helfen

Die im Ruhestand befindliche Pastorin Veronika Benecke aus Beuster war für das Gustav-Adolf-Werk zu Besuch bei den Lutheranern in Kiew, um dort das Jahresprojekt 2011 vorzubereiten. Foto: privat

Beuster. Die Beusteranerin Veronika Benecke engagiert sich seit vielen Jahren für das Gustav-Adolf-Werk mit Hauptsitz in Leipzig. Sie ist im Vorstand der Organisation und für die Frauenarbeit zuständig.

Das Werk ist das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland, ist Partner evangelischer Minderheiten in der Welt und wurde 1832 in Leipzig gegründet. Die Frauenarbeit bestehe immerhin seit nunmehr 160 Jahren und sei die älteste Vereinigung von Frauen in Deutschland überhaupt, macht Vorstandmitglied Benecke deutlich. Zu den Betätigungsfeldern der engagierten Damen gehört die Unterstützung von Partnerkirchen in Europa, Lateinamerika und Nordasien beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Gotteshäusern und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderes mehr.

Veronika Benecke war schon häufig im Ausland für das Gustav-Adolf-Werk unterwegs. Hilfsmissionen führten sie beispielsweise in das südamerikanische Brasilien sowie nach Lettland, Litauen, Estland und in die Ukraine. Bei ihren Aufenthalten will sich die im Ruhestand befindliche Pastorin mit weiteren ehrenamtlichen Mitstreiterinnen informieren, welche konkreten Hilfen benötigt werden, um ein Jahresprojekt starten zu können. Ziel für das diesjährige Projekt sei, 95 000 Euro an Spenden für verschiedene sozialdiakonische Initiativen in der Ukraine und Russland zu sammeln – zum Beispiel für die Arbeit mit behinderten Kindern in Togliatti. Die Mädchen und Jungen in dem russischen Ort benötigen unter anderem therapeutische Angebote, weiß Veronika Benecke und hofft, dass genügend Spenden zusammenkommen.

Von Thomas Westermann

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