100 Euro sind das Minimum

Wahrenberger Förderverein möchte Ex-Sportlerheim von Gemeinde erwerben

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Das einstige Sportlerheim möchte der Wahrenberger Förderverein von der Gemeinde Aland erwerben. Kosten soll es laut Bürgermeister Hans Hildebrandt zwischen 100 und 1000 Euro.

Wahrenberg. Das einstige Wahrenberger Sportlerheim, das sich später zum Sport- und Jugendzentrum wandelte, fristet derzeit ein mehr oder weniger trostloses Dasein. Doch es könnte schon bald eine neue Nutzung erfahren.

Interesse an dem Gebäude hegt der Förderverein des Storchendorfes um seinen Vorsitzenden Mike Fitzner.

Und nach dem nun offiziellen Verkauf des Vereinshauses am Sportplatz (die AZ berichtete gestern) brauchen die Förderer neue Räumlichkeiten. Im Juni wandte sich Fitzner diesbezüglich an die Ratsmitglieder der Gemeinde Aland. Darin heißt es unter anderem: „Weil uns die Weiterführung der Vereinstätigkeit in unserer Gemeinde sehr am Herzen liegt und wir dringend auf Räumlichkeiten innerhalb unseres Dorfes zur Unterbringung unseres Equipments angewiesen sind, möchten wir das von unserem Bürgermeister Herrn Hildebrandt dargelegte Angebot, das Sportlerheim käuflich zu erwerben, zu einem Thema in der Ratssitzung und im Hauptausschuss machen. In einem persönlichen Gespräch teilte Herr Hildebrandt Mitgliedern unseres Vereins mit, dass der mögliche Kaufbetrag zwischen 100 und 1000 Euro liegen würde.“ In Anbetracht der umfangreichen organisatorischen Aufgaben wie Bauernmarkt, Elb-Kinder-Fest beziehungsweise Aland-Kinderfest und dem geplanten Erntedankfest wäre es schön, wenn der Förderverein wieder einen festen Standort hätte, so Fitzner weiter.

Wie Bürgermeister Hans Hildebrandt auf AZ-Anfrage sagte, soll der Förderverein hinsichtlich des Kaufpreises nicht allzu sehr belastet werden. Um diesen auszuloten, soll die Verbandsgemeinde das Gespräch mit der Kommunalaufsicht suchen.

Von Thomas Westermann

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