Heraus aus den roten Zahlen

Etatentwurf 2021 der Verbandsgemeinde Seehausen auf Anhieb ausgeglichen

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Der Um- und Ausbau der Kita Lindenpark ist die größtes Investition der Verbandsgemeinde Seehausen.

Seehausen – Einen strammen Zeitplan für den Beschluss des Haushaltes 2021 der Verbandsgemeinde Seehausen haben sich Bürgermeister Rüdiger Kloth und Kämmerin Katrin Neuber gesetzt.

Auf der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates am 8. Dezember soll der Etat schon beschlossen werden. In dieser Woche beschäftigen sich die Fachausschüsse damit. Den Auftakt machte der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus am Montagabend im wischestädtischen Ratssaal. 

Die Kämmerin hatte den Abgeordneten und sachkundigen Einwohnern den Entwurf vorgelegt und mittels Powerpoint-Präsentation erläutert. Was sonst als schwierig galt, nämlich den Etat auszugleichen, gelang diesmal unkomplizierter. „Der Ausgleich ist schon im Entwurf gelungen“, schilderte die Finanzfachfrau. Im Ergebnishaushalt, in dem die voraussichtlichen Erträge und Aufwendungen aus laufender Verwaltungstätigkeit dargestellt sind, entpuppen sich die Personalkosten immer wieder als größter Posten. Grund dafür sind die regelmäßigen Tariferhöhungen im Öffentlichen Dienst. Während sich die Dienstaufwendungen für Beamte und Arbeitnehmer einschließlich Nebenkosten in diesem Jahr auf 6.859.900 Euro beliefen, stehen 2021 insgesamt 6.948.900 Euro im Etat.

Beim Investitionshaushalt 2021 bleibt der Um- und Ausbau der Seehäuser Kindertagesstätte am Lindenpark Schwerpunkt. Diese Maßnahme befindet sich aktuell in der Umsetzung und verläuft bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt planmäßig – sowohl was den Baufortschritt angeht als auch im Hinblick auf die Investitionsauszahlungen. Darüber hinaus sind mit oberster Priorität die im Vorjahr verschobenen Projekte in die Investitionsplanung 2021 aufgenommen worden. Dabei handelt es sich durchweg um Maßnahmen, in deren Finanzierung Fördermittel einfließen sollten. Zuwendungsbescheide liegen bereits vor für den Bau einer Wasserwehrhalle zur Unterbringung von Kommunaltechnik sowie für die Sanierung der Sanitäreinrichtung in der Kita „Schwalbennest“ in Groß Garz. Darüber hinaus steht die Bewilligung beziehungsweise Beantragung von Zuweisungen für die Errichtung von Flachspiegelbrunnen in Waldgebieten, für die knotenpunktbezogene Radwegweisung und zur Beschaffung eines Spielgerätes für den Hort in Groß Garz derzeit noch aus. Das gesamte Investitionsvolumen für das nächste Jahr beläuft sich auf 1.791.800 Euro. Diesem stehen zweckgebundene Zuweisungen in Höhe von 365.200 Euro sowie die Investitionsumlage in Höhe von 780.900 Euro gegenüber.

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