Beusteraner trat gestern das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Seehausen an

Erster Arbeitstag für Robert Reck

Robert Reck hatte gestern seinen ersten Arbeitstag als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen. Zu den Amtshandlungen gehörte auch das Lesen der Altmark-Zeitung. Foto: Westermann

Seehausen. Robert Reck hatte gestern seinen ersten Tag als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen. Am Morgen bezog er sein Amtszimmer im Rathaus der Hansestadt und nahm auf dem Stuhl seines Vorgängers Reinhard Schwarz Platz.

Der Beusteraner, ganz in schwarz gekleidet, meinte, dass der dunkle Stuhl gut zu ihm passe.

Vor seinem Dienstantritt gönnte er sich fünf Tage Urlaub, um mit Freunden in der britischen Hauptstadt London den Jahreswechsel zu feiern. Nun hat ihn der Alltag eingeholt. Seinen ersten Arbeitstag in der neuen Funktion nahm er eher gelassen und wollte diesen „in Ruhe angehen“. Zur ersten Amtshandlung gehörte bei ihm das Lesen der Altmark-Zeitung, um sich unter anderem über das regionale Geschehen zu informieren. Danach wollte er in die einzelnen Ämter schauen, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein frohes und gesundes neues Jahr 2013 zu wünschen. Zudem wollte der Beusteraner sich auch erkundigen, wie es mit der Tätigkeit läuft und auf eventuelle Probleme eingehen.

Termine standen gestern übrigens auch an. So besuchte der Vorsitzende des Verbandsgemeinderates Seehausen, Karsten Reinhardt, den neuen Verwaltungschef. Bei dem Gespräch ging es um die weitere Arbeit. Auf Recks Tisch lag zudem der Haushalt der Verbandsgemeinde für das laufende Jahr, für den er sich aufgrund der Wichtigkeit viel Zeit nehmen möchte. Gespräche mit den Amtsleitern stehen ebenso auf der Vorhabenliste, um „sich auf dem neuesten Stand bringen zu lassen“.

Am heutigen Freitag bekommt der Verbandsgemeindebürgermeister Besuch von Rüdiger Erben, seines Zeichens stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Sachsen-Anhalt und Innenpolitischer Sprecher. Gemeinsam mit Reck wird der Landespolitiker der Fleischerei von Kurt Wohlfahrt einen Besuch abstatten, der jüngst bei einem Wettbewerb in Frankreich einen bedeutenden Preis abräumte.

Termine gibt es für Reck auch in der nächsten Woche. So wird er am Dienstag bei der Informationsveranstaltung zur A 14 in der Wischelandhalle präsent sein. Außerdem gibt es ein Treffen mit Vertretern von Sozialverbänden, bei dem es unter anderem darum geht, das Leben von alleinstehenden Senioren aktiver und attraktiver zu gestalten. Ferner wird sich der Verbandsgemeindebürgermeister mit der Essenversorgung in Verbindung mit eventuellen Küchenschließungen in den Kitas beschäftigen.

An Arbeit wird es Robert Reck in seiner siebenjährigen Amtszeit also nicht fehlen.

Von Thomas Westermann

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