1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Seehausen

Mit der Ersten Hilfe punkten

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Lucas Heymann und Daniel Frank aus Wahrenberg betreuten die Station „Gerätekunde“, an der hi
Lucas Heymann und Daniel Frank aus Wahrenberg betreuten die Station „Gerätekunde“, an der hier die Mädchen und Jungen von Lückstedt II mit Jugendwartin Jessica Ahrens ihr Fachwissen zeigten. © Schaffer

Pollitz. Seit 15 Jahren gibt es für die Jugendfeuerwehren der jetzigen Verbandsgemeinde Seehausen den Abschlussmarsch, auf dem die Jungen und Mädchen beweisen können, was sie in ihrer wichtigen und interessanten Freizeittätigkeit an Wissen und Können erworben haben.

Ausrichter dieses Wettkampfes sind abwechselnd die einzelnen Wehren der Orte. Nachdem die Pollitzer Kameraden bereits im Jahre 2004 für diesen Marsch verantwortlich zeichneten, waren sie auch in diesem Jahr mit dieser organisatorischen Aufgabe betraut worden. 19 gemeldete Jugendfeuerwehren gibt es in der Verbandsgemeinde mit circa 150 Mitgliedern. Aus fünf Orten meldeten sich in diesem Jahr sechs Mannschaften an. Sie kamen aus Pollitz (14 Jugendliche), Schönberg/Falkenberg/Neukirchen (9), Seehausen (11), Beuster (5) sowie Lückstedt mit zwei Mannschaften (13).

Nach der Begrüßung durch Verbandsgemeindewehrleiter Michael Märten und seinem Stellvertreter Norman Schulze, der gleichzeitig Jugendwart der gastgebenden Wehr und Wettkampfleiter war, erfolgte die Übergabe der Fragen zum Wissenstest. Nach einer ausgelosten Reihenfolge begaben sich dann die einzelnen Mannschaften in Abständen auf die Marschstrecke. Auf dieser befanden sich neun Stationen mit zehn Disziplinen. Dazu gehörten zum Beispiel Knoten an Gerätschaften binden, Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen, Gruppenübung einer Wasserentnahme aus öffentlichen Gewässern, Dienstgrade/Abzeichen und Fahrzeugkunde sowie der schon erwähnte Wissenstest.

Die einzelnen Stationen wurden durch Kameraden der Wehren aus Seehausen, Wahrenberg, Wanzer, Aulosen und Pollitz betreut. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer zeigte sich der Heimat- und Förderverein für die Orte Pollitz und Scharpenhufe vorbildlich verantwortlich. Der Siegerpokal blieb bei der gastgebenden Wehr. Allen Helfern soll seitens der Wettkampfleitung ein großes Lob ausgesprochen werden.

Von Walter Schaffer

Auch interessant

Kommentare