Zwei Adebar-Paare aus dem Süden schon in Wahrenberg eingetroffen

Störchin kehrt am Frauentag zurück

Ein Storch auf dem Horst
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Ende Februar kehrten die ersten Adebare aus dem Süden in das Storchendorf Wahrenberg zurück.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
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Wahrenberg. Mit der Rückkehr der Weißstörche aus dem sonnigen Süden kündigt sich auch zugleich die wärmere Jahreszeit an. Reich gesegnet mit dem Bestand an Adebaren ist das Elbedorf Wahrenberg in der Gemeinde Aland. Dort ist immer wieder der Tisch für die Rotschnäbel reich gedeckt. Genug Nahrung findet sich nicht nur an der Elbe und den angrenzenden Feldern und Wiesen, auch von Naturschützern angelegte Biotope mit viel Wasser bieten eine reichhaltige Speisekarte.

Ein Storchenhorst an der Hauptstraße wurde von einem männlichen Vogel schon am 23. Februar besetzt. Seine Partnerin folgte am 8. März, am Internationalen Frauentag. Zudem ist das Nest am Mietenberg belegt. Ende Februar ist die Rückkehr der Rotschnäbel ziemlich früh. Der Wahrenberger Werner Mohr, der auch als „Storchenvater“ bezeichnet wird, weiß allerdings, dass es schon häufig frühe Rückkehrer gab. „Das sind die, die die Westroute über Spanien bevorzugen. Die Störche auf der Ostroute, die über den Bosporus und der Hohen Tatra in Wahrenberg einfliegen, kommen erst Mitte April.“ Mit Stand Mittwoch, 17. März, gibt es derzeit zwei Pärchen in dem Elbedorf.

Derzeit sind in Wahrenberg 21 Horste vorhanden, zwei sollen noch dieses Jahr hinzukommen. Davon werden 19 bis 20 in Beschlag genommen. An jedem Nest befindet sich eine Tafel, auf der Jahr, Ankunft, die Zahl der Jungen und der Abflug eingetragen wird.

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