Auf dem Weg zum Erlebnismuseum

Wer von den Ausschussmitgliedern wollte, konnte sich im Tschaika durch Beuster chauffieren lassen.

Beuster - Von Thomas Westermann. Das Blaulichtmuseum in Beuster erlangt überregional einen immer höheren Bekanntheitsgrad. Zum Ende dieses Jahres wird die Einrichtung die 10 000er-Besuchermarke knacken. Am Dienstagabend traf sich dort der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus der Verbandsgemeinde Seehausen.

Das Blaulichtmuseum in Beuster wird über die Altmark-Grenzen hinaus bekannt. Die einzigartige Sammlung von historischen Polizei-, Feuerwehr und Rettungsfahrzeugen werden allein in diesem Jahr mehr als 10 000 Besucherinnen und Besucher gesehen haben, verkündete Museumschef Ralf von Hagen beim Besuch des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Tourismus der Verbandsgemeinde Seehausen am Dienstagabend. Stolz ist von Hagen, dass das Blaulichtmuseum auch in ausländischen Medien Beachtung findet. So beispielsweise in französischen, belgischen und schwedischen Blättern. Und die Einrichtung soll sich zu einem Erlebnismuseum entwickeln, wünscht sich von Hagen. Pläne hat er noch viele, die er dem Gremium beim Gang über das Museumsgelände verriet. So hegt er mit seinen Mitstreitern vom Förderverein seit langer Zeit den Gedanken, eine Feldbahnverbindung von Beuster bis vor den Toren Seehausens zu schaffen. Bürgermeister Ewald Duffe ist davon begeistert und sagte Unterstützung zu.

Probleme gibt es derzeit noch mit der gastronomischen Versorgung der Besucher – doch hat Ralf von Hagen schon eine Lösung parat. Am angrenzenden Backhaus soll eine entsprechende Lokalität entstehen. „Dann können auch größere Reisegruppen versorgt werden“, so Ralf von Hagen, der zudem am Blaulichtmuseum in nächster Zeit eine Waldbühne für Freiluftkonzerte schaffen möchte.

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