Erfolgreiches Jahr

Vorsitzender Bernhard Sasse.

aja Meseberg. Zu ihrer Jahreshauptversammlung für 2010 trafen sich die Mitglieder des Heimat- und Mühlenvereins Meseberg Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus. Der Vorsitzende Bernhard Sasse erstattete den Arbeitsbericht des Vereins.

Die öffentlichen Aktivitäten begannen im Januar mit zwei Aufführungen der Komödie „Manchmal kommt es anders“ im „Meseberger Krug“. Zum ersten Mal hatte sich der Verein am Himmelfahrtstag an der Mühle mit Imbiss und Getränken als Gastgeber für die Herrentags-Radler erwiesen. „Das war von den Ausflüglern gut angenommen worden, und wir erwägen, daraus eine Tradition zu machen. Wenn sich das rumspricht, dürfte der Gedanke Erfolg versprechend sein.“ Für dieses Jahr wolle man rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen, hofft der Vorstand auf viele Mitstreiter.

Als während des Osterburger Stadt- und Spargelfestes eine Wasserbaufirma anlässlich ihres Betriebsjubiläums einen Tag der offenen Tür veranstaltet hatte, übernahmen die Meseberger Mühlenbauer die Versorgung der Gäste mit Würstchen und Steaks vom Grill. Beim Meseberger Dorffest waren sie mit einem Kaffee- und Kuchen-Stand vertreten. Für Kaffee und Kuchen sorgten sie auch beim Dampfpflugfest in Calberwisch. „Das ganze Dorf hat gebacken, mehr als 80 Kuchen hatten wir verkauft“, erinnerte sich Sasse. „Mit dem Mühlenbrand im September endete unser erfolgreiches Mühlenjahr.“ Über die Arbeit des Vereins hatte man eine Foto-CD angefertigt und sie an die Mühlenfreunde nach Neuseeland geschickt, die auch Sponsoren sind. Aber man ist nicht nur öffentlich tätig gewesen. An so manchem Sonnabend waren die Vereinsmitglieder auf der Baustelle und in der Werkstatt am Wirken. Nachdem im vergangenen Jahr unter anderem Kammrad mit der Rutenwelle, Mehlboden und Steinboden ein- und der Stertbalken angebaut worden waren, soll in diesem Jahr, wenn Fördermittel fließen, die Inneneinrichtung vollendet werden. Dazu gehören zum Beispiel zwei kleine Antriebsräder, die Innentreppe und der Sackaufzug. „Wenn das dieses Jahr geschafft werden kann“, so Sasse, „kommen 2012 die Flügel dran, sofern das Geld aufgebracht werden kann.“ Den Eigenanteil zu den Fördermitteln für dieses Jahr habe man zusammen, informierte Kassenwartin Silvia Tschiene im Finanzbericht, der von der Versammlung nach Darlegung der Kassenprüfung bestätigt wurde.

Nach Aussage von Sasse soll die Mühle planmäßig, wenn die finanzielle Absicherung klappt, 2013 fertig sein. „Für uns ist die Mühle ein Symbol für Heimattreue.“ Es sei vorstellbar, Vereinsmitglieder zu Hobby-Müllern ausbilden zu lassen, die Schaumahlen veranstalten könnten, denn die Mühle soll ja auch in Betrieb genommen werden. Um das Vereinsleben aufzufrischen, schlug Runa Urbscheit vor, am 18. Juni eine Fahrt ins Blaue mit Fahrrädern zu unternehmen. Ziel soll der Blaue See bei Kannenberg sein. Und im Winter sei ein Vereinsabend vorstellbar.

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