Tourismusförderer feilen an Strategie zur besseren Vermarktung der Region

„Die Elbtalaue tut es auch“

Ralf Engelkamp (stehend) und Mitstreiter feilen an einer Strategie zur besseren touristischen Vermarktung. Foto: Westermann
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Ralf Engelkamp (stehend) und Mitstreiter feilen an einer Strategie zur besseren touristischen Vermarktung.
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Seehausen. „Mit der Tourismusförderung in der Verbandsgemeinde Seehausen befinden wir uns erst am Anfang. Andere sind da schon weiter“, äußert Verwaltungschef Rüdiger Kloth.

Um den Fremdenverkehr anzukurbeln, wurde von Kloths Vorgänger Dr. Robert Reck die Arbeitsgruppe (AG) Kultur ins Leben gerufen. 

In dieser Woche kam das Gremium erneut zusammen, um weitere Strategien zu entwickeln. Mit im Boot ist der Kreveser Designer Ralf Engelkamp, der unter anderem für eine neue Internetseite der Verbandsgemeinde Seehausen verantwortlich zeichnet. Zudem profitieren die Tourismusförderer von finanzieller Förderung durch das Land für das Projekt „Entwicklung der touristischen Infrastruktur in der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark) – Ausbau des regionaltypischen Tourismus“. Inhalt der Maßnahme ist der Aufbau und die Stabilisierung eines regionaltypisch ausgeprägten Tourismus im Zusammenhang mit Naherholung, Naturerlebnis, Regionalkultur, Bildung und Sozialfürsorge.

Als Ziele verfolgen die hiesigen Fremdenverkehrsverfechter unter anderem die Erhöhung der Verweildauer der Gäste, die laut Engelkamp „dadurch mehr Geld in der Region lassen“. Zudem sollen kommerzielle Anbieter bei den verschiedenen geführten Touren mit eingebunden werden. Als Beispiel dafür wurde die Hofkäserei Kintra in Drüsedau genannt. Des Weiteren sollen die Besonderheiten der Region besser vermittelt werden. Engelkamp: „Es muss nicht immer das Dessau-Wörlitzer Gartenreich sein, die Elbtal-aue tut es auch.“

Von Thomas Westermann

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