Gefährliche Streckenführung auf L 2 soll umgeleitet werden

Elberadweg über Schulsee angepeilt

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Simone Tandeck (v.l.), Hans Hildebrandt, Brigitte Packebusch, Rüdiger Kloth und Bettina Horzetzky informierten sich über die neue Streckenführung des Elberadweges am Schulsee.

Aulosen. Der an der Landesstraße 2 zwischen Wanzer und Aulosen verlaufene Elberadweg ist aufgrund des Kurvenreichtums unsicher für die Pedalritter. Das weiß Stendals Landkreismitarbeiterin Simone Tandeck, dort zuständig unter anderem für den Radtourismus, nur zu gut.

Aufgrund des hohen Gefahrenpotenzials soll diese Strecke künftig einen neuen Verlauf nehmen. Da kommt ein bis zum Jahr 2020 aufgelegtes Förderprogramm des sachsen-anhaltinischen Wirtschaftsministeriums gerade recht. Dabei würden 90 Prozent der anfallenden Kosten vom Land und lediglich nur zehn Prozent vom Landkreis getragen werden müssen.

Als Alternativmöglichkeit für die neue Streckenführung des Elberadweges ist eine Ausschilderung über den Aulosener Schulsee mit Brückenbau anvisiert, „obwohl wir erst in der Findungsphase sind“, so die Landkreismitarbeiterin. Gestern Vormittag trafen sich dort vor Ort Simone Tandeck, Bettina Horzetzky von der Unteren Naturschutzbehörde, Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth und seine touristische Mitarbeiterin Brigitte Packebusch sowie Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt. Circa 300 Drahteselfreunde, davon 80 Prozent im Alter von 50 plus, sollen in der Saison täglich den Elberadweg nutzen. Da mache ein ungefährlicher Radweg mit Brücke schon Sinn, ist sich Tandeck sicher. Die geplante Zugseilfähre, die in diesem Jahr über den Schulsee in Betrieb gehen soll (die AZ berichtete), wäre dann eine alternative Nutzungsmöglichkeit zum Brückenbau. Noch steht aber die Befestigung der Zuwegungen aus.

Von Thomas Westermann

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