Anette Wagner aus Einwinkel möchte eine weitere Gruppe aufbauen

Gemeinsam gegen Rheuma

Die Kalbenser Gruppe der Rheuma-Liga
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Die Mitglieder der Kalbenser Gruppe: Anette Wagner (l.) möchte nun auf der Altmärkischen Höhe eine weitere Gruppe aufbauen und sucht Interessenten.
  • Thomas Westermann
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Einwinkel. Anette Wagner aus Einwinkel möchte in der hiesigen Region als Leiterin eine Gruppe innerhalb der Deutschen Rheuma-Liga im Landesverband Sachsen-Anhalt gründen. Heißen soll sie dann Kalbe-Einwinkel.

Altmärkerin Wagner hatte die Kalbenser Truppe vor elf Jahren aufgebaut. Wegen Krankheit musste sie eine Zeit lang pausieren. Seit drei Jahren hat sie wieder die Leitung inne. Doch die Fahrwege von der nördlichen Altmark nach Kalbe und zurück seien recht weit, sagt die 67-Jährige im Gespräch mit der AZ. Mit Bernd Prange, Bürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe, führte sie ein Gespräch zwecks Räumlichkeiten. Der Kommunalpolitiker bot darauf hin die Turnhalle in Lückstedt an. Wagner war begeistert. Interessenten für den Aufbau der neuen Gruppe können sich ab sofort bei der Einwinkelerin unter den Rufnummern (039391) 94 08 99 oder 0176/43562439 melden. Willkommen seien Betroffene aus dem Umkreis von Einwinkel bis nach Arendsee und Richtung Seehausen. „Je nach Anzahl der Betroffenen werden wir neben Kalbe eine zweite Gruppe mit Sport in Lückstedt und Wassergymnastik in Osterburg oder Arendsee aufmachen.“

Der Zusammenhalt sei groß, schwärmt Wagner von den Zusammenkünften in Kalbe. Einmal monatlich gebe es Gruppentreffen. Dann können sich die Mitglieder über Belange, die sie auf dem Herzen haben, austauschen. Auch Zusammenkünfte mit Vorträgen von Fachärzten, Apothekern und Krankenkassen werden abgesprochen. Zur Festigung der Gruppe gehören ferner Bastelnachmittage, Kegelspaß, Grillnachmittage und Exkursionen.

„Auch Sie können am Funktionstraining teilnehmen“, ruft Wagner zur Gewinnung neuer Mitstreiter auf. Die Altmärkerin weiter: „Sie benötigen eine ärztliche Verordnung, die die Krankenkasse bewilligt. Das Funktionstraining findet in der Regel einmal wöchentlich statt.“ Die Kurse seien fortlaufend, ein Einstieg jederzeit möglich. Die Finanzierung des Funktionstrainings werde für einen begrenzten Zeitraum von der Krankenkasse übernommen. Das Training unterstütze nicht nur die Beweglichkeit. Gerade das gesellige Miteinander in der Gruppe, der regelmäßige Austausch und die Motivation durch Gleichgesinnte helfe, mit den Folgen und Einschränkungen der rheumatischen Krankheit besser zurechtzukommen, ist sich Einwinkelerin Anette Wagner ganz sicher.

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