Für den Freizeitspaß im Waldbad soll künftig etwas mehr gezahlt werden

Eintrittspreise steigen moderat

Ein Sprung ins Seehäuser Waldbadbecken
+
Der Spaß im Seehäuser Waldbad wird ab dieser Saison etwas mehr kosten. Dabei setzen die wischestädtischen Kommunalpolitiker auf eine besonders kinderfreundliche Freizeitstätte.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
    schließen

Seehausen. Der Eintritt in das Seehäuser Waldbad soll ab dieser Badesaison etwas teurer werden. Allerdings soll der Preisanstieg moderat geschehen.

Mit der Gebührensatzung für die Freizeitstätte im Schillerhain befasste sich jüngst der Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Soziales und Kultur der Hansestadt Seehausen. „Die Gebührensatzung müsste überarbeitet werden“, findet Ausschusschef Dr. Walter Fiedler, der auch Vorsitzender des Fördervereins für das Waldbad ist. Dabei hat er verschiedene Freibäder verglichen und kam zu der Erkenntnis: „Seehausen hat die besten Öffnungszeiten. Das Bad ist von 10 bis 19 Uhr offen, das ist eine Besonderheit. Andere Bäder machen erst mittags auf.“ Bisher bezahlten Erwachsene für den Eintritt drei Euro, für eine Zehnerkarte 22 Euro und für eine Saisonkarte 66 Euro. Die neuen Preise, die der Ausschuss dem Stadtrat empfehlen zur Beschlussfassung möchte, gestalten sich so: Die Eintrittskarte kostet weiter drei Euro, ist jedoch nur für den einmaligen Gebrauch bestimmt, da in der Vergangenheit Schummeleien aufgetreten waren. Verlässt jemand das Bad und erscheint später wieder, werden erneut drei Euro fällig. Die Zehnerkarte soll künftig 25 Euro kosten. Die Saisonkarte ist dann für 72,50 Euro erhältlich. Statt 100 Euro soll die Familienkarte 120 Euro kosten. Bisher konnten bis zu zwei Erwachsene und bis zu zwei Kinder diese Karte nutzen. Jedes weitere Kind kostete 20 Euro. Mit den 120 Euro der neuen Familienkarte spielt es dann keine Rolle mehr, wie viele Kinder mit in das Bad kommen. „Damit sind wir sehr kinderfreundlich“, schätzt der Ausschussvorsitzende ein. Freien Eintritt haben nach wie vor die Angehörigen der Kinder- und Jugendfeuerwehr in der Kernstadt Seehausen und den dazugehörigen Ortsteilen.

Zudem ging Dr. Fiedler auf den jüngsten Besuch des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Marcus Faber im Waldbad ein. Faber möchte bei der Sanierung der Freizeitstätte über ein Bundesprogramm unterstützend zur Seite stehen (die AZ berichtete). „Der Mann kommt aus der Region, das ist ganz wichtig. Alle anderen Politiker und Abgeordnete, die sich bisher das Bad angeschaut haben, kamen nicht aus der Region“, äußerte Dr. Fiedler. Und: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare