Jahresversammlung des Windmühlen- und Heimatsvereins Garbe / Neue Mitglieder: Karin Weber und Gerhard Dieckmann

Einstimmig: Mühlen-Windflügel aus Holz

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Einstimmig beschlossen die anwesenden Mitglieder in der Jahreshauptversammlung am Wochenende, dass die Jalousien für die Windflügel aus Holz gefertigt werden sollen.

Wanzer. Zu seiner Jahresversammlung hatte der Vorstand des Windmühlen- und Heimatsvereins Garbe in Wanzer eingeladen. Der Verein, der 2001 gegründet wurde und heute 62 Mitglieder zählt, tagte im örtlichen Versammlungsraum über der Fahrzeuggarage der Feuerwehr.

Gerhard Dieckmann aus Holtorf wird als neues Mitglied begrüßt

In seinem Jahresbericht 2017 nahm der Vorsitzende Jonny Buck das Jahr 2017 hinsichtlich der Vereinsaktivitäten ins Visier. Dabei war deutlich zu hören, dass sich der Verein nicht nur um die vor zehn Jahren wieder errichtete Windmühle sorgt, sondern auch die anderen Stützen wie das Vereinshaus mit der Ferienwohnung und dem Museum sowie das in der Region geschätzte Backhaus die volle Aufmerksamkeit des Vereins benötigen. Viele Arbeitsstunden waren aufzubringen, um zum Beispiel an der Mühle den Flechtzaun auszubessern, das Innere der Mühle zu reinigen sowie der Finnhütte nebst Umgebung einen Frühjahrsputz zu verpassen. Laufend mussten auch am Vereinshaus der Rasen geschnitten und Laub gefegt werden.

Zum zehnjährigen Jubiläum der Mühle erfolgte eine Bilddokumentation an dem historischen Denkmal. Gleichzeitig wurde ein Raum im Museum eröffnet, der anschaulich zeigt, wie früher die anfallende Kleidung gewaschen wurde. Der Mühlentag am Pfingstmontag und das Herbstfest waren zweifelsohne die beiden Höhepunkte in der Region, für die sich die Vereinsmitglieder und Helfer verantwortlich zeigten. Dass dabei auch etwas Geld in die Vereinskasse gespült wurde, soll nicht verheimlicht werden.

Die Zusammenarbeit mit „Elements“ aus Krüden wurde positiv erwähnt. So gelang es, dass circa 350 Besucher aus verschiedenen Regionen das Dorf mit seiner Mühle, der Kirche, dem Backhaus und Museum besuchten und so den Bekanntheitsgrad des Vereins positiv beeinflussten. Aber auch immer mehr Schulklassen (173 Schüler), speziell aus dem Grundschulbereich, nutzten die Möglichkeit für einen praxisnahen Sachunterricht in Wanzer. Zu den geplanten Arbeiten wie neue Beleuchtungen am Museum und dem Anbau sowie ein Sichtschutz vor der Besuchertoilette wurden erfolgreich abgeschlossen. Finanziell hat der Verein gut gearbeitet und schreibt schwarze Zahlen. Das ging aus dem Bericht der Kassenwartin Sylvia Kirschstein hervor, der vom Kassenprüfer Achim Friedrich bestätigt wurde.

Im kommenden Jahr wird ihm Heike Langwald als neugewählte Kassenprüferin zur Seite stehen. In der Diskussion stand die Frage, ob die maroden Jalousien an den Flügeln der Mühle durch Aluminiumblech ersetzt werden sollen oder man lieber auf das authentische Material wie Lärchen-und Pappelholz zurückgreifen solle. Letztere Variante wurde einstimmig favorisiert. Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, dass es in diesem Jahr eine Vereinsfahrt mit Kanus auf dem Aland von Seehausen bis Wanzer geben soll. Die am Backofen nötigen Arbeiten nähern sich dem Ende, sodass der erste Backtag am 1. Mai starten kann. Allen Mitgliedern und Helfern möchte der Vorstand herzlich für das Engagement zum Wohle des Vereins danken und hofft weiterhin auf eine ebenso gute Zusammenarbeit.

Von Lothar Mertens

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