Chinesen an Tieren aus der Altmark interessiert

Edle Pferde für den fernöstlichen Markt

Die Chinesin Mei Tang mit Joachim Lange auf den Wahrenberger Elbwiesen: Sie übernimmt Korrespondenzen zwischen altmärkischen Züchtern und Pferdeinteressierten in Fernost.
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Die Chinesin Mei Tang mit Joachim Lange auf den Wahrenberger Elbwiesen: Sie übernimmt Korrespondenzen zwischen altmärkischen Züchtern und Pferdeinteressierten in Fernost.

Wahrenberg. Obwohl Mei Tang den Pferden noch nie so nah war wie an diesem Tag in Wahrenberg an der Elbe, nahm sie mutig Kontakt zu den jungen Hengsten auf den Elbwiesen auf und streichelte sie. Dabei war Jochen Lange, der dort in den Elbniederungen seine Pferde aufzieht.

Mei Tang ist Chinesin mit guten Deutschkenntnissen. Obwohl nicht selber an Pferdezucht- und -sport beteiligt, übersetzt sie doch die Korrespondenzen zwischen den hiesigen Pferdezüchtern und den pferdeinteressierten Chinesen. Das ist derzeit der Schlüssel zum zukünftigen chinesischen Markt.

Während der heimische Pferdemarkt seine Talsohle noch nicht erreicht hat und die Pferdezüchter sorgenvoll in die Zukunft blicken, steht der chinesische Markt bezüglich der Pferdezucht und des Sports am Anfang mit vielfältigen Möglichkeiten. Und dass die Chinesen bereits internationale Beachtung besonders im Springsport genießen, bewies in diesem Monat die Chinesin Meimei Zhu, die den vierten Platz im Stechen bei den Equestrian Masters in Peking errang.

Mei Tang ist übrigens in der Freien und Hansestadt Hamburg verheiratet und wird noch öfter nach Sachsen-Anhalt kommen, wie sie versichert.

„Die Luft ist hier so sauber, und es gibt kaum Autos im Gegensatz zu China“, sagt sie.

Von Nora Driesch

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