„Eben ein ganz besonderer Markt“

Losenrader, Geestgottberger, Wahrenberger und ein junger Mann aus Losse kamen auch in diesem Jahr wieder mit Traktor und Hänger der Familie Koch aus Steinfelde angefahren.

Wahrenberg - Von Walter Schaffer. Auch in diesem Jahr erwies sich der Bauernmarkt in Wahrenberg als ein wahrer Zuschauermagnet. Zum zweiten Mal stand die Organisation unter der Leitung von Event-Management Lenzner aus Breese

Im Gespräch mit der Event-Management-Chefin, Annett Lenzner, war zu erfahren, dass rund 50 zur Thematik Bauernmarkt passende Stände aufgebaut waren. „Es ist eben ein ganz besonderer Markt und dem muss Rechnung getragen werden, wenn auch viele weitere Bewerber dadurch draußen bleiben mussten“, so die Fachfrau. Diese Haltung fand auch die ungeteilte Zustimmung der vielen Besucher, die trotz des als wechselhaft angesagten Wetters den Elbdeich bis zum Elbehof bevölkerten.

Für Speisen und Getränke der vielfältigsten Art war bestens gesorgt und die Wahrenberger Feuerwehrkameraden und ihr Förderverein standen dabei nicht abseits. Ihre Gulaschkanone mit schmackhafter Erbsensuppe war meistens dicht umlagert. Brot aus dem Holzbackofen von der Alandranch und frisch geräucherter Fisch von „Pfeiffers“ aus Tucheim machten zusätzlich Appetit auf regionale Produkte.

Kunsthandwerk und Ölbilder der Wahrenberger Hobbymalerin, Lilly Schmidt, luden zum Verweilen, Betrachten und Diskutieren ein. Für die Kinder war natürlich das Karussell der Anziehungspunkt, zumal die Fahrzeuge im aktuellen Design der Autos gespritzt waren, wie sie die Spielzeugindustrie gerade anbietet. Während am Elbehof, dem Wahrenberger „Kulturzentrum“, am Vormittag die Flusssegnung mit anschließendem Gesang der Berliner Domkantorei nebst Musik auf Wassertrommeln von Nele Müller stattfand, war der Nachmittag vorwiegend dem Improvisationstheater vorbehalten. Kinder konnten Postkarten malen, und die aufgestellte Bühne auf dem Deich sah so manchen Laiendarsteller mit Gesang oder Instrument.

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