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Durch Feld und Flur

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Nach längerer Abstinenz gab es gestern eine Neuauflage der Waldjugendspiele für die Mädchen und Jungen der Groß Garzer Grundschule. Die Organisation übernahm Revierförster Detlef Otto (r.), der mit den Kindern auch Bäume und Sträucher bestimmte.

Groß Garz. Die Waldjugendspiele sind ein gutes Beispiel für forstliche Umweltbildung. Dies zeigte sich gestern wieder in Groß Garz. Für die Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klasse der dortigen Grundschule gab es einen interessanten Vormittag in Feld und Flur.

Die Organisation lag in den Händen von Revierförster Detlef Otto, der gemeinsam mit seinen Kollegen vom Betreuungsforstamt „Nordöstliche Altmark“ die insgesamt acht Stationen betreute, an denen den Kindern verschiedenstes Wissen abverlangt wurde.

So mussten unter anderem die Vögel und die Tiere des Waldes sowie verschiedene Bäume und Sträucher bestimmt werden. Weitere Angeboten waren das Ertasten von Gegenständen in einem Fühlkasten, das richtige Verhalten im Wald und Zapfenzielwurf. Viele der Grundschüler lösten die Aufgaben mit Bravour, nicht zuletzt deshalb, weil sich die Pädagogen um Schulleiter Gerald Werner häufig mit der naturkundlichen Bildung beschäftigen. Der Lohn des Wissens waren gestern dann Urkunden. Ferner gab es kleine Präsente. Krönender Abschluss war ein Mittagessen vom Grill auf dem Schulhof.

Laut Revierleiter Detlef Otto sollen die Waldjugendspiele auch in den nächsten Jahren an der Bildungsstätte Bestand haben und zur Tradition werden. Vor längerer Zeit gab es diese Veranstaltungen schon mal, aber aufgrund von personellen Engpässen gehörten die Waldjugendspiele in Groß Garz dann doch der Vergangenheit an.

Von Thomas Westermann

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