Neubau in Seehausen mit 33 Plätzen

Weg für Diakoniewerk soll freigemacht werden

Auf dem Gelände der einstigen Sekundarschule in Seehausen will das Diakoniewerk einen Neubau errichten. Die Hansestadt hat für den Abriss 65 300 Euro im Etatentwurf eingestellt. Foto: Westermann

SEEHAUSEN - Für den Abriss der Gebäude der ehemaligen Sekundarschule in Seehausen stehen im städtischen Haushaltsplanentwurf für dieses Jahr 65 300 Euro. Damit soll der Weg für eine Investition des Diakoniewerks Osterburg auf dem Gelände freigemacht werden.

Die karitative Einrichtung um Vorstandsvorsitzende Dr. Ulrike Bergmann beabsichtigt auf dem Gelände den Neubau einer Heilpädagogischen Einrichtung für geistig und mehrfach behinderte Menschen mit 33 Plätzen (AZ berichtete).

Einige Stadträte sind sich nicht sicher, ob das Diakoniewerk überhaupt noch an den Plänen festhalten wolle, wie sich dieser Tage auf einer gemeinsamen Sitzung aller Ausschüsse zeigte. Ratsfrau Antje Spillner möchte die Position streichen „weil sie derzeit nicht notwendig ist“. Karsten Dittmer hätte den Betrag gern fürs nächste Jahr eingestellt. Doch das Geld bleibt nach der Abstimmung und einer Patt-Situation vorerst drin.

Diakoniewerk-Vorstandsvorsitzende Dr. Bergmann sprach auf AZ-Anfrage davon, dass nach wie vor an dem Standort Seehausen festgehalten werde. Wenn gebaut wird, dann nur in der Wischestadt und machte darauf aufmerksam, dass „derzeit an einem Finanzierungskonzept gestrickt wird“. Auf einer Vorstandssitzung am morgigen Mittwoch sei der Neubau in Seehausen Thema.

Von Thomas Westermann

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