Wohngruppe in Seehausen hat sich etabliert / Jugendliche fühlen sich gut aufgehoben

Diakonie hilft jungen Müttern

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Mit der jungen Mutti Silvia Janjeck kamen die Besucher nebst der Leiterin des Hauses in ein Gespräch, wobei sich Mutter Janjeck sehr lobend über die Bedingungen und die Betreuung für sie und ihr Töchterchen Amelie im Diakoniehaus aussprach.

Seehausen. Nach umfangreichen Um- und Ausbauarbeiten entstand 1993 aus dem fast abrissreifen Gebäude eine Wohnstätte für drei junge Muttis mit ihren Kindern und acht Kindern beziehungsweise Jugendlichen im derzeitigen Alter von elf bis 17 Jahren.

Die Rede ist von der Kinder- und Wohngruppe der Diakonie an der Großen Brüderstraße in Seehausen.

Die Bewohner, die sich laut eigener Aussagen dort sehr wohl und verstanden fühlen, stammen aus Familien mit hohen Problembelastungen des Herkunfstmilieus. In der Gemeinschaft und individuell sollen vielfältige Defizite in der Entwicklung der Mädchen und Jungen abgebaut werden. Zum Bereich der Diakonie Osterburg gehört neben dieser Wohngruppe auch das Seehäuser Refugium und die Heilpädagogische Außenwohngruppe in Meseberg.

Wulf Gallert besuchte zusammen mit dem Wahlkreismitarbeiter Mario Blasche die Hansestadt Seehausen, zunächst ging es ins Rathaus, danach zur Diakonie. Ein persönliches Kennenlernen mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen, Rüdiger Kloth, stand am Vormittag auf dem Programm. Kommunalpolitische Probleme, aber auch Fragen zur Flüchtlingspolitik wurden erörtert.

Der Nachmittag war für einen Besuch der Kinder- und Wohngruppe der Diakonie in der Großen Brüderstraße vorgesehen. Dort wurden die beiden Politiker von der Leiterin des Hauses, Birgit Neubert, empfangen und zu einem Rundgang mit Erklärungen zum Haus der Diakonie eingeladen.

Von Walter Schaffer

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