Nach Paris, Prag und London schauen Brandschützer aus Wanzer bei Kameraden in Polen vorbei

Danziger Berufsfeuerwehr besucht

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Ein erlebnisreicher Trip: Die Altmärker haben sich in Danzig die Technik der Berufsfeuerwehr zeigen lassen.

Wanzer. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wanzer und Ehepartner begaben sich auf große Fahrt zur Ostsee und haben Danzig besucht. Einer der Höhepunkte war die Stippvisite bei der Berufsfeuerwehr der sechstgrößten Stadt Polens.

„Die Kameraden nahmen sich viel Zeit und zeigten uns ihre gesamte Technik. Gern beantworteten sie unsere Fragen, obwohl ihre Zeit eng bemessen war. So konnten wir sie noch in ihren hübschen Uniformen mit den eigenartigen Mützen bestaunen, bevor es für sie zu einer Großveranstaltung ging“, berichtet Edelgard Pauliks für die Altmärker.

Eine Stadtführung stand ebenfalls auf dem Programm. „Wir waren überrascht, was sich in Danzig getan hat. Viele historische Gebäude wurden liebevoll restauriert. In der Stadt herrscht ein reges Bautreiben.“ Natürlich schaute sich die Gruppe aus der Gemeinde Aland auch Schiffe an. Einige Floriansjünger packte das Bernsteinfieber und sie machten sich auf die Suche. „Am Nachmittag hatten wir noch viel Zeit für einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt“, heißt es weiter.

Die Wanzeraner sind immer wieder einmal auf Achse, schauen über den Tellerrand, bilden sich weiter. „Es ist zu einer schönen Tradition geworden, alle fünf Jahre eine Busfahrt zu unternehmen und mit Feuerwehrkameraden in dem jeweiligen Land in Erfahrungsaustausch zu treten.“ So haben die Ostaltmärker bereits Feuerwehren in Paris, Prag und London kennengelernt. „Für alle immer ein interessantes Erlebnis. Die Technik ist ähnlich, aber Arbeits- und Lebensbedingungen sehr unterschiedlich“, resümiert Pauliks.

Neben Danzig stand dieses Mal Stettin auf dem Programm, ein kurzer Abstecher. Nach insgesamt vier erlebnisreichen Tagen im Monat Mai kehrte die Schar in die altmärkische Heimat zurück. Pauliks: „Wieder einmal hat unser Wehrleiter und Fördervereinsvorsitzender, Dirk John, bewiesen, dass er nicht nur die Feuerwehr leiten kann, sondern auch als Reiseorganisator und Reiseleiter eine gute Figur abgibt.“

Von Marco Hertzfeld

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