Dankeschön für neues Kirchendach

Im Beisein von vielen Interessenten sprach Pastorin Almut Riemann ihren Dank an alle bauausführenden Firmen und die privaten Spender aus. Mit einem Glas Sekt wurde darauf angestoßen, dass auch die weiteren geplanten Arbeiten gelingen mögen.

Seehausen - Von Walter Schaffer. Weitere Arbeiten zur Dacheindeckung der Petrikirche in Seehausen konnten jüngst abgeschlossen werden. Die Kirchengemeinde hatte diesbezüglich zur Dankeschönveranstaltung eingeladen.

Zwischenzeitlich wurde über den Bauverlauf der Arbeiten am Dach der Petrikirche in Seehausen schon berichtet. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ein großer Teil der Bauarbeiten abgeschlossen ist, sich das wertvolle Innere der Kirche unter einem schützenden Dach verbirgt und auf weitere Sanierungsarbeiten warten kann.

Aus diesem Grunde hatte die Kirchengemeinde am Sonntag zu einer Dankeschönveranstaltung in den Gemeinderaum eingeladen. Pastorin Almut Riemann und die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Katharina Fischer, sprachen den am Bau beteiligten Firmen und den vielen Spendern aus der Region ihren Dank aus. Während im ersten Bauabschnitt fast 324 000€ Euro verbaut wurden, stehen im zweiten Abschnitt für 2009 203 000 Euro zu Buche. Eine Aufschlüsselung der Finanzierung nahm Katharina Fischer vor, wobei neben den Eigenmitteln aus dem Kirchenkreis viele andere Institutionen des Landes enorme Beiträge leisteten. Noch aber ist nicht jede Dachfläche aus dem Nebenbereich mit einer neuen Haut überzogen. Das Dach der Marienkapelle wird in nächster Zeit mit neuen Biberschwänzen eingedeckt. Dafür läuft auch die Spendenaktion für die Bevölkerung, in der man einen Dachziegel persönlich signiert. Für zehn Euro € kann dann das persönliche Andenken auf dem Dach Platz finden. Auch für Jubilare ist dies ein sinnvolles Geschenk, mit dem die Verbundenheit zu St. Petri nach außen demonstriert wird.

Auf Fördergeld und Spenden warte auch die wertvolle Lütkemüller-Orgel, so Kantor Friedemann Nitsch. Vom dritten Manual funktionieren nur drei von acht Registern, und das Großpedal ist stark vom Holzwurm zerfressen und muss daher rekonstruiert beziehungsweise repariert werden. Dann ist die Orgel endlich voll bespielbar. 120 000 Euro€ wird diese Reparatur durch die Orgelbaufirma Schuke aus Werder kosten, die auch das Gesamtkonzept für die Orgel erarbeitete. Im Moment, so Kantor Nitsch, laufe die Beantragungsphase für die Fördermittel in 2011. Wenn dann auch noch der Prospekt der Orgel neue Pfeifen bekommen hat, dann wird auch dieses Projekt Orgelrestaurierung seinen vorläufigen Abschluss gefunden haben. Für interessierte Besucher steht die Kirche von Montag bis Sonnabend von 9 bis 17 Uhr offen. Damit erfüllt sie die Bedingungen für eine „offene Kirche“, genau wie die St.-Nikolauskirche im benachbarten Beuster.

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